Solingen ermittelt wegen Hundekot-Problems in drei Stadtteilen
Offizielle Untersuchung zu Hundekot-Verschmutzung im Stadtteil Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid eingeleitet
Im Solinger Stadtteil Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid ist eine formelle Untersuchung zur Belastung durch Hundekot eingeleitet worden. Anlass ist die zunehmende Zahl von Bürgerbeschwerden über Verunreinigungen auf Gehwegen, in Parks und auf Friedhöfen. Lokale Politiker fordern nun genauere Daten zu den Hundezahlen im Bezirk sowie bessere Lösungen für die Entsorgung der Hinterlassenschaften.
Die Grünen, die SPD und der Bezirksvertreter Michael Bender haben den Antrag gemeinsam eingebracht. Ziel ist es, die aktuelle Situation zu bewerten und Wege zu finden, um die Verschmutzung durch Hundekot zu verringern. Besonders untersucht werden sollen die Anzahl der im Stadtteil gehaltenen Hunde sowie die Wirksamkeit der bestehenden Abfallbehälter.
Ein besonderer Fokus liegt auf stark frequentierten Grünflächen wie dem Ittertal, dem Lochbachtal und der Ohligser Heide. Diese Gebiete verzeichnen hohen Publikumsverkehr, was eine ordnungsgemäße Entsorgung besonders wichtig macht. Die Untersuchung wird zudem mögliche Maßnahmen prüfen, darunter Aufklärungskampagnen und strengere Kontrollen, um das Problem in den Griff zu bekommen.
Die Befürworter des Antrags betonen, dass es sich nicht um eine Attacke auf Hundehalter handle. Vielmehr gehe es um eine geteilte Verantwortung zwischen Stadt und Tierbesitzern: Die Kommune müsse eine ausreichende Infrastruktur bereitstellen, während Halter dafür Sorge tragen müssten, die Hinterlassenschaften ihrer Tiere zu beseitigen.
Die Ergebnisse der Untersuchung sollen als Grundlage für künftige Verbesserungen bei der Abfallentsorgung im gesamten Stadtteil dienen. Sowohl die lokalen Behörden als auch die Hundehalter seien gefordert, ihren Beitrag zu sauberen öffentlichen Räumen zu leisten. Der Antrag zielt darauf ab, die Lebensqualität für alle Anwohner durch ein saubereres Umfeld zu erhöhen.






