Simone Macrons bewegender Neuanfang zwischen Trauer und Erfolg in Italien
Linus JesselSimone Ballack feiert runden Geburtstag - Simone Macrons bewegender Neuanfang zwischen Trauer und Erfolg in Italien
Simone Macron hat ihren 50. Geburtstag nur wenige Tage nach ihrem vierten Platz in Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! gefeiert. Die ehemalige Restaurantbesitzerin und TV-Persönlichkeit stand in den letzten Jahren sowohl im Fokus der Öffentlichkeit als auch vor persönlichen Herausforderungen. Besonders ihre Widerstandskraft nach dem tragischen Tod ihres Sohnes hat ihr breite Anerkennung eingebracht.
Geboren in Kaiserslautern, wurde Macron zunächst als Ex-Frau des Fußballers Michael Ballack bekannt. Später trat sie selbst ins Rampenlicht, unter anderem mit Auftritten in Let's Dance 2013 und Promi Big Brother 2020. Zwischen 2013 und 2017 führte sie in ihrer Heimatstadt das Restaurant Chickeria, bevor sie ihre berufliche Laufbahn komplett änderte.
Ihr jüngster Auftritt in Ich bin ein Star löste bei den Zuschauern gemischte Reaktionen aus. Viele lobten jedoch ihre emotionale Stärke, insbesondere als sie über den Tod ihres 18-jährigen Sohnes Emilio sprach, der 2021 bei einem Quad-Unfall in Portugal ums Leben gekommen war. Offener als viele andere thematisierte sie ihre Trauer, betonte aber zugleich ihren Willen, nach vorne zu blicken.
2019 heiratete sie ihren Jugendfreund Andreas Mecky, doch das Paar trennte sich 2023 wieder. Beruflich baute sie sich seit 2020 ein neues Leben in Italien auf. Als Hoteldirektorin führt sie gemeinsam mit ihrem ehemaligen Partner Heiko Grote das Boutique-Hotel Mio Mio am Gardasee. Das Haus, das nach umfangreichen Renovierungen im April 2025 offiziell eröffnet, markiert einen radikalen Bruch mit ihrem früheren Leben in Deutschland. Obwohl die Beziehung zu Grote im Juni 2024 endete, bleiben die beiden Geschäftspartner.
Bis zum Sommer 2025 hatte Macron eine neue Beziehung mit Gabriele Terzi begonnen, dem Besitzer des Hotels Baia D'Oro. Mittlerweile lebt sie mit ihm in Italien und besucht München nur noch gelegentlich. Trotz aller privaten Veränderungen hat sie ihre Unabhängigkeit bewahrt – seit 14 Jahren, so betont sie, sei sie finanziell auf eigenen Beinen. Auch ihren Nachnamen Macron behielt sie bei, da ihn ihre Kinder tragen.
Macrons Weg steht für berufliche Neuorientierung und persönliche Stärke. Vom Restaurantbetrieb zur Hotellerie hat sie sich immer wieder neu erfunden. Gleichzeitig hält sie mit ihrer Offenheit über Verlust und Neuanfang die Öffentlichkeit bei Laune. Mit Beginn ihres sechsten Lebensjahrzehnts konzentriert sie sich auf ihre Arbeit in Italien und ihre eng verbundene Familie.






