21 December 2025, 13:50

SEG verkauft altes Sportfeld Oberburg - Weg frei für geplante Hängebrücken nach Schloss Burg

Ein altes Bild einer Hängebrücke mit einem schwarzen Laternenmast vorne unten und einem Baum in der rechten Ecke.

SEG verkauft altes Sportfeld Oberburg - Weg frei für geplante Hängebrücken nach Schloss Burg

SEG verkauft altes Sportgelände in Oberburg – Weg frei für geplante Hängebrücken zu Schloss Burg

Burg an der Wupper – Ein richtungsweisender Schritt für ein spektakuläres Tourismusprojekt im Bergischen Land ist getan: Die Stadtentwicklungsgesellschaft Solingen (SEG) verkauft das ehemalige Sportgelände an der Talsperrenstraße in Oberburg an die Eberhardt-Unternehmensgruppe. Das Grundstück bildet eine zentrale Grundlage für den Bau einer rund 280 Meter langen und 70 Meter hohen Hängebrücke in der Nähe von Schloss Burg.

Ein ehemaliges Sportgelände im Solinger Stadtteil Oberburg wechselt den Besitzer: Die Eberhardt-Gruppe hat das Areal erworben. Damit ist der Weg geebnet für eine neue Touristenattraktion – eine 280 Meter lange Hängebrücke nahe Schloss Burg. Sowohl Verkäufer als auch Käufer sehen in dem Vorhaben großes Potenzial für die regionale Entwicklung.

Die Stadtentwicklungsgesellschaft Solingen (SEG) vollzog den Verkauf des Grundstücks an der Talsperrenstraße nach politischer Freigabe im Oktober 2024. Eine vorherige Machbarkeitsstudie der SEG hatte die Hängebrücke bereits als beste Option für die Neugestaltung des Gebiets ausgewiesen. SEG-Geschäftsführerin Julia Kunz bezeichnete die Transaktion als „positiven Schritt“, der die Attraktivität von Schloss Burg und seiner Umgebung deutlich steigern werde.

Der Investor, Bauunternehmer Günter Eberhardt, setzt sich seit Langem für das Projekt ein, das mehr Besucher in die Region locken soll. Mit einer Höhe von etwa 70 Metern würde die Brücke zu einem neuen Wahrzeichen werden. Eberhardt plant zudem den Bau von Parkplätzen, einem Empfangsgebäude sowie Einrichtungen für Ticketverkauf, Informationen und Sanitäranlagen. Bevor die Bauarbeiten beginnen können, muss jedoch die aktuelle Ausweisung des Geländes als Grünfläche geändert werden. Hierfür werden nun neue Bebauungspläne und Gutachten erstellt. Ein öffentlicher Wanderweg soll das ehemalige Sportgelände mit der Brücke verbinden und so eine einfache Anbindung für Spaziergänger gewährleisten.

Mit dem abgeschlossenen Grundstückskauf kann Eberhardt nun die Detailplanung vorantreiben. Parallel dazu laufen die städtischen Verfahren für Brücke und Infrastruktur. Das Projekt soll den Standort zu einem bedeutenden Ziel für Touristen und Einheimische alike machen.