Schwerverletzter nach ICE-Unfall am Bahnhof Leichlingen durch Handy-Ablenkung
Mark BolnbachSchwerverletzter nach ICE-Unfall am Bahnhof Leichlingen durch Handy-Ablenkung
Ein 27-jähriger Mann wurde am Donnerstagabend am Bahnhof Leichlingen von einem mit hoher Geschwindigkeit fahrenden ICE-Zug erfasst und dabei schwer verletzt. Der Unfall ereignete sich gegen 17:25 Uhr und zwang die Behörden, die Bahnstrecke zwischen Leverkusen-Opladen und Leichlingen vorübergehend zu sperren.
Der Mann stand zu nah am Bahnsteigrand, während er sein Handy benutzte. Abgelenkt bemerkte er den herannahenden Zug nicht. Der Lokführer löste sofort eine Notbremsung aus und gab Warnsignale, doch der Zusammenstoß ließ sich nicht mehr verhindern.
Durch den Aufprall erlitt der Mann eine schwere Kopfverletzung. Rettungskräfte flogen ihn per Hubschrauber in die nächstgelegene Universitätsklinik, wo er notärztlich versorgt wurde.
Der Vorfall führte zu erheblichen Behinderungen im Bahnverkehr der Deutschen Bahn. Züge fielen aus oder wurden umgeleitet, während die Strecke für die Unfallaufnahme gesperrt blieb.
Nach dem Unfall warnte die Bundespolizei erneut vor den Gefahren von Unachtsamkeit in der Nähe von Bahnsteigen. Die Behörden betonten, wie wichtig es ist, wachsam zu bleiben und einen sicheren Abstand zum Gleis zu halten.
Mittlerweile ist die Bahnstrecke wieder freigegeben, doch der Vorfall unterstreicht die dringende Notwendigkeit von Sicherheit auf Bahnsteigen. Die genauen Umstände des Unfalls werden noch untersucht. Der Verletzte befindet sich weiterhin in Krankenhausbehandlung.






