11 April 2026, 00:16

Schalke-Geschäftsführer Tillmann verteidigt Fans-Genossenschaft trotz finanzieller Rückschläge

Eine Gruppe von Fußballspielern in Uniformen klatscht auf einem Ligue-1-Feld siegreich

Schalke-Geschäftsführer Tillmann verteidigt Fans-Genossenschaft trotz finanzieller Rückschläge

Matthias Tillmann, Geschäftsführer des FC Schalke 04, hat sich verteidigend zur Fans-Vereinigung des Clubs geäußert. Trotz verfehlter finanzieller Ziele betont er, dass die Initiative weiterhin wertvoll sei. Die Genossenschaft, der mehr als 8.000 Mitglieder angehören, hat bisher knapp unter 8 Millionen Euro eingesammelt – deutlich weniger als geplant.

Ursprünglich sollte die Genossenschaft durch den Verkauf von Anteilen über 50 Millionen Euro einnehmen. Tillmann räumte jedoch ein, dass die Ergebnisse hinter den Erwartungen zurückgeblieben seien. Er unterstrich, dass der künftige Erfolg der Gruppe nun davon abhänge, das Vertrauen der Mitglieder zurückzugewinnen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Darüber hinaus hob Tillmann die Notwendigkeit klarer Ziele und einer präziseren Ausrichtung hervor. Durch eine konkretere Definition des Auftrags der Genossenschaft könnte seiner Meinung nach die Bindung der Mitglieder gestärkt werden. Mehr Transparenz schlägt er als Mittel vor, um Fortschritte aufzuzeigen und zukünftige Pläne darzulegen.

Trotz der Rückschläge bestätigte Tillmann, dass die Genossenschaft den Verein bereits unterstützt habe – etwa während des letzten Transferfensters. Dennoch gebe es weiterhin eine Abhängigkeit von der Gesamtleistung und der Stimmung beim FC Schalke 04.

In den vergangenen Monaten habe die Führung der Genossenschaft im Hintergrund intensiv gearbeitet, so Tillmann. Er bezeichnete ihre Bemühungen als gründlich und gut vorbereitet, was eine solide Basis für die Zukunft schaffe.

Aktuell zählt die Genossenschaft über 8.000 Mitglieder, hat aber weniger als ein Fünftel des ursprünglichen Ziels von 50 Millionen Euro erreicht. Tillmanns Aussagen deuten auf eine Initiative hin, die auf bessere Kommunikation und erneuertes Vertrauen setzt. Der Verein wird auch künftig auf die Unterstützung der Genossenschaft angewiesen sein.

Quelle