14 January 2026, 18:37

Schalke 04 holt Dylan Leonard – doch sein Debüt verzögert sich

Eine Gruppe von Fussballspielern in Helmen und Stiefeln geht eine Strasse entlang mit Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Schalke 04 holt Dylan Leonard – doch sein Debüt verzögert sich

FC Schalke 04 hat das Talent Dylan Leonard verpflichtet – doch sein Debüt in der 2. Bundesliga lässt länger auf sich warten als geplant. Die Tabellenführer mussten aufgrund finanzieller Probleme bei seinem früheren Verein mit Verzögerungen kämpfen. Unter dem neuen Trainer Miron Muslic liegt Schalke nach 16 Spielen mit 37 Punkten an der Spitze – ein beeindruckender Saisonstart.

Der Wechsel des australischen Nachwuchsspielers Dylan Leonard zu Schalke wurde bereits Mitte September 2025 perfekt gemacht. Doch wegen finanzieller Unstimmigkeiten bei seinem Ex-Klub durfte er zunächst nicht in der 2. Bundesliga auflaufen. Die FIFA erteilte erst ab dem 1. Januar 2026 die Freigabe für seinen ersten Einsatz.

Der 19-Jährige hatte mehrere Angebote, entschied sich aber für Schalke – nicht zuletzt wegen des guten Rufs des Vereins in der Bundesliga. Eine Schlüsselrolle bei der Verpflichtung spielte der ehemalige Profi Alexander Baumjohann, der mittlerweile im Klub arbeitet. Leonard betonte, dass er bereitsteht, sei es für die erste Mannschaft oder die U23.

Schalkes Erfolg in dieser Saison ist eng mit der neuen Führung verbunden. Der 43-jährige Österreicher Miron Muslic übernahm im Sommer 2025 das Traineramt, nachdem er zuvor den englischen Zweitligisten Plymouth Argyle betreut hatte. Sein Vertrag läuft bis zum 30. Juni 2027 – bei einem Aufstieg in die Bundesliga verlängert er sich um ein weiteres Jahr. Bisher ist seine Wirkung unübersehbar: Nach 16 Spieltagen führt Schalke die Tabelle mit 37 Punkten an.

Ab Januar wird Leonard endlich in der 2. Bundesliga auf dem Platz stehen und das Team für die Rückrunde verstärken. Der starke Saisonstart unter Muslic hat die Erwartungen hochgeschraubt – der Aufstieg in die Bundesliga rückt in greifbare Nähe. Sollte dieses Ziel erreicht werden, sichert sich der Trainer damit auch langfristig seine Position beim Klub.