Saudi Dates und große Träume bei SpVg Porz

Saudi Dates und große Träume bei SpVg Porz
Datteln aus Saudi-Arabien und große Träume beim SpVg Porz
In Köln-Porz riecht es normalerweise nach Sonntag, Kunstrasen und Umkleidekabinen. Nach einer einzigartigen Mischung aus Vereinsheim-Kaffee, nassen Socken und „Bis Dienstag beim Training!“ Doch seit Mario Ebel das Ruder übernommen hat, fühlt es sich an, als hätte jemand den Amateurfußball beim SpVg Porz auf „Schnellvorlauf“ gestellt.
Der SpVg Porz, ein kleiner Amateurfußballverein aus Köln, durchläuft unter seinem neuen Präsidenten Mario Ebel einen radikalen Wandel. Der Unternehmer und ehemalige Politiker hat ehrgeizige Ziele gesetzt: den Aufstieg in die Regionalliga und eine bahnbrechende Partnerschaft mit saudischen Fußballinstitutionen. Seine Pläne umfassen die Professionalisierung des Vereins, die Akquise neuer Sponsoren und sogar ein internationales Austauschprogramm für junge Spieler.
Ebel übernahm die Präsidentschaft mit einer klaren Vision: Aus dem SpVg Porz soll eine konkurrenzfähige Mannschaft in der Regionalliga, der vierthöchsten deutschen Spielklasse, werden. Um dies zu erreichen, will er die Einnahmen auf 800.000 bis 1,2 Millionen Euro steigern – durch mehr Professionalität, erweiterte Sponsorenverträge und frische Partnerschaften. Ein ungewöhnlicher Schritt ist die Gründung einer Spielbetriebs-GmbH, eine Struktur, die bei Amateurvereinen selten zu finden ist und Investoren die Beteiligung erleichtern soll.
Eines seiner ungewöhnlichsten Vorhaben ist ein geplantes Austauschprogramm für saudische Nachwuchsspieler. Organisiert von der Seven Hills Sports & Events GmbH, soll es 16- bis 18-Jährige aus Saudi-Arabien nach Porz bringen, um dort zu trainieren und Spielpraxis zu sammeln. Hinter dem Programm stehen Einrichtungen mit Verbindungen zum saudischen Fußballverband sowie private Förderer, die in saudische Investitionsprojekte eingebunden sind. Im Dezember will Ebel nach Saudi-Arabien zurückkehren, um sein Konzept vorzustellen und weitere Unterstützung zu werben.
Doch nicht nur finanzielle und internationale Ambitionen treiben Ebel an. Er kritisiert die aktuellen Vereinsbedingungen scharf: Die Anlagen seien „Kreisliga-Niveau“, würden mit einer anderen Mannschaft geteilt, und die Stadt Köln versage bei der Bereitstellung angemessener Infrastruktur. Als Reaktion gründete er mit anderen Vereinen eine Interessengemeinschaft, um mehr kommunale Unterstützung zu erwirken.
Sportlich will Ebel sich nicht in die Arbeit von Trainer Jonas Wendt einmischen. Stattdessen setzt er auf ein stabiles Projekt um den Chefcoach. Das erste Ziel: der Klassenerhalt in dieser Saison. Für die folgende Spielzeit peilt der Verein dann den Aufstieg an.
Sollten Ebels Pläne aufgehen, könnte der SpVg Porz bald nicht nur sportlich höher spielen, sondern auch saudischen Talenten den Weg in den europäischen Fußball ebnen. Die kommenden Monate werden zeigen, ob sein mutiger Ansatz die nötige Unterstützung findet – und aus Visionen Wirklichkeit wird.

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