Sanierungskosten explodieren: Altendorfer Gebäude wird zum 36-Millionen-Projekt
Mark BolnbachSanierungskosten explodieren: Altendorfer Gebäude wird zum 36-Millionen-Projekt
Sanierung des städtischen Gebäudes in der Altendorfer Straße 103 wird deutlich teurer als geplant
Was als bescheidene Modernisierung begann, hat sich nach der Entdeckung schwerwiegender struktureller Mängel zu einer umfassenden Sanierung im Umfang von 36,82 Millionen Euro ausgeweitet. Der Stadtrat hat inzwischen das aktualisierte Budget für die anstehenden Arbeiten genehmigt.
Das 1940 erbaute und 2022 von der Stadt erworbene Gebäude sollte ursprünglich nur grundlegend aufgewertet werden. Doch bei Inspektionen stellten sich gravierende Baumängel heraus, die eine Komplettsanierung erforderlich machten.
Das Projekt umfasst nun eine vollständige Erneuerung der Heizungs-, Elektro- und IT-Anlagen. Zudem werden barrierefreie Sanitäranlagen eingebaut und die Außenbereiche neu gestaltet. Durch diese Maßnahmen verlängert sich die Nutzungsdauer des Gebäudes von ursprünglich 20 auf voraussichtlich 40 Jahre.
Die Kosten sind von zunächst 4,75 Millionen Euro auf 36,82 Millionen Euro explodiert. Trotz des deutlichen Anstiegs rechnet die Stadt langfristig mit Einsparungen, da sie künftig auf gemietete Räumlichkeiten verzichten und Betriebskosten sowie Energiekosten senken kann.
Nach Abschluss der Arbeiten wird im April das Amt für Soziales und Wohnen in das Gebäude einziehen und seine Dienstleistungen unter einem Dach bündeln.
Aus einem veralteten Bau wird so eine moderne, effiziente Einrichtung. Durch die Behebung versteckter Schäden und die Aufrüstung zentraler Systeme sichert die Stadt die Nutzung für Jahrzehnte. Gleichzeitig schafft das Projekt eine zentrale Anlaufstelle für Wohnungs- und Sozialhilfe.






