Rot-Weiss Essen stürmt mit vier Siegen in Serie auf Platz zwei der 3. Liga
Linus JesselRot-Weiss Essen stürmt mit vier Siegen in Serie auf Platz zwei der 3. Liga
Rot-Weiss Essen (RWE) klettert nach vier Siegen in Folge auf Platz zwei der 3. Liga
Mit einem 2:1-Auswärtssieg gegen Viktoria Köln am 22. März 2026 hat Rot-Weiss Essen seinen vierten Sieg in Serie eingefahren und damit einen entscheidenden Wendepunkt in der Saison gesetzt. Trainer Uwe Koschinat lobte die Mannschaft für ihre mentale Stärke und betonte, dass sich das Team im Vergleich zu den Schwierigkeiten vor nur drei Wochen deutlich verbessert habe.
Die aktuelle Formkurve von RWE ist beeindruckend: Seit Koschinats Amtsantritt im Dezember 2024 hat sich die Mannschaft kontinuierlich nach oben gearbeitet und liegt nach 28 Spieltagen nun auf Rang vier. Besonders herausragend war der 4:1-Heimerfolg gegen TSV Havelse. Der jüngste Sieg in Köln – mit Toren von Dickson Abiama und Lucas Brumme – katapultierte die Essener am 30. Spieltag auf Platz zwei. Zudem gewann das Team in dieser Serie gegen SV Waldhof Mannheim, TSG Hoffenheim II und Erzgebirge Aue.
Der Lauf kommt zur entscheidenden Phase der Saison. In der kommenden Woche steht ein dreifaches Spielprogramm an, darunter das brisante Derby gegen MSV Duisburg am 4. April. Allerdings muss RWE auf José-Enrique Ríos Alonso und Michael Kostka verzichten, die für das nächste Spiel gesperrt sind. Mannschaftskapitän Michael Schultz zeigt sich dennoch zuversichtlich und betont, dass das Team die Siegesserie trotz der Ausfälle fortsetzen werde.
Koschinats Einfluss seit Dezember ist unübersehbar. Nach einer durchwachsenen Phase hat die Mannschaft ihr Etappenziel von 54 Punkten vor der letzten Länderspielpause übertroffen. Mit defensiver Stabilität und offensivem Spielwitz hat sich RWE zu einem ernsthaften Aufstiegsanwärter entwickelt.
Der Aufstieg auf Platz zwei markiert eine spektakuläre Wende unter Koschinat. Obwohl wichtige Spieler im Derby fehlen werden, könnte die Mannschaftstiefe den nächsten Test bestehen. Die aktuelle Form spricht dafür, dass RWE im Saisonfinale um den Aufstieg mitspielen wird.






