03 March 2026, 06:25

Rentner verliert 260.000 Euro durch perfiden Anlagebetrug aus dem Internet

Ein Plakat mit Text und einem Logo, auf dem steht: "Wenn Unternehmen versteckte Gebühren in Familienrechnungen unterbringen, können sie Hunderte von Dollar im Monat aus ihren Taschen ziehen."

Rentner verliert 260.000 Euro durch perfiden Anlagebetrug aus dem Internet

Ein 73-jähriger Mann aus Troisdorf-Spich hat bei einem Anlagebetrug etwa 260.000 Euro verloren. Der Betrug begann, nachdem er eine Website besucht hatte, die lukrative Investitionsmöglichkeiten anpries. Die Behörden warnen, dass solche Fälle weiterhin ein wachsendes Problem darstellen – weltweit fallen Tausende ähnlichen Maschen zum Opfer.

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Der Vorfall nahm seinen Lauf, als der Rentner von einer unbekannten Person kontaktiert wurde, die sich als Anlageberater ausgab. Der Betrüger überredete ihn im Oktober 2024, ein Konto zu eröffnen, und versprach dabei hohe Renditen.

Im Laufe der Zeit tätigte das Opfer mehrere Überweisungen auf Konten, die angeblich in Deutschland und im Ausland geführt wurden. Jede Zahlung erfolgte nach beruhigenden Zusicherungen des Beraters, der versicherte, das Geld sei sicher und vermehrte sich. Die Überweisungen gingen so lange weiter, bis der Mann merkte, dass er seinen Ansprechpartner nicht mehr erreichen konnte.

Der Fall spiegelt einen größeren Trend wider: Anlagebetrug, insbesondere über Online-Plattformen. Allein in den USA gaben 2024 über 26.500 Menschen an, Opfer von Investment-Betrug zu sein, der über soziale Medien eingeleitet wurde. Deutsche Behörden haben für dieses Jahr noch keine konkreten Zahlen veröffentlicht, doch Fälle wie dieser zeigen, wie beständig die Gefahr bleibt.

Die Verluste des Opfers belaufen sich auf rund 260.000 Euro, bevor er den Betrug erkannte. Die Polizei ermittelt, doch ob das Geld zurückerstattet werden kann, ist ungewiss. Die Behörden raten weiterhin zur Vorsicht bei unerbetenen Anlageangeboten, besonders von unbekannten Quellen.