21 December 2025, 22:27

Regionalregierung schließt Notunterkunft in der englischen Siedlung in Gütersloh

Unterkünfte mit Säulen und Räumen, umgeben von einer Grasfläche.

Regionalregierung schließt Notunterkunft in der englischen Siedlung in Gütersloh

Bezirksregierung schließt Notunterkunft in der Englischen Siedlung in Gütersloh

Meldung der Bezirksregierung Detmold.

  1. Dezember 2025

Die Notunterkunft in Güterslohs Englischem Viertel hat offiziell ihre Türen geschlossen. Die Einrichtung, die einst rund 10.000 Geflüchtete – vor allem aus der Ukraine – beherbergte, ist seit dem 5. Dezember 2025 vollständig geräumt.

Die Unterkunft war im Frühjahr 2022 eröffnet worden, um Menschen auf der Flucht vor dem Krieg eine erste Anlaufstelle zu bieten. Im Laufe der Zeit entwickelte sie sich zu einem vorübergehenden Zuhause für Tausende, die meisten von ihnen aus der Ukraine.

Da alle Bewohnerinnen und Bewohner die Einrichtung inzwischen verlassen haben, führen Mitarbeiter der Bezirksregierung Detmold nun die letzten verwaltungstechnischen Schritte durch. Sobald diese abgeschlossen sind, werden die Gebäude an den Eigentümer, die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), zurückgegeben. Die Schließung markiert das Ende der Unterkunft als Schutzort in einer Phase großer Fluchtbewegungen.

Da seit Anfang Dezember keine Geflüchteten mehr vor Ort sind, wird das Gelände bald wieder seiner ursprünglichen Bestimmung zugeführt. Der Übergabeprozess der Bezirksregierung Detmold steht kurz vor dem Abschluss – und damit endet nach fast vier Jahren der Betrieb der Notunterkunft.