19 December 2025, 15:26

Regierung bestellt 200 gepanzerte Kampfwagen bei KNDS und Rheinmetall

Ein Buchumschlag mit Armee-Panzern und Jeeps in einer KriegsSzene mit Text darüber.

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Bundesregierung bestellt 200 Schützenpanzer bei KNDS und Rheinmetall

Bundesregierung bestellt 200 Schützenpanzer bei KNDS und Rheinmetall

Bundesregierung bestellt 200 Schützenpanzer bei KNDS und Rheinmetall

  1. Dezember 2025, 12:56 Uhr

Deutschland hat einen Großauftrag über 200 Schützenpanzer vom Typ Puma erteilt und stärkt damit seine militärische Schlagkraft. Der im Volumen von 4,2 Milliarden Euro abgeschlossene Vertrag wurde vom Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) unterzeichnet. Die Produktion übernimmt ein Joint Venture der Rüstungsunternehmen Rheinmetall und KNDS; die ersten Lieferungen sind für Mitte 2028 vorgesehen.

Der Auftrag umfasst nicht nur die Puma-Schützenpanzer, sondern auch Schutzmodule und Lagercontainer, die die Einsatzbereitschaft und Sicherheit der Fahrzeuge erhöhen sollen. Jeder Puma kann neun Soldaten transportieren, darunter ein sechsköpfiges Infanterie-Team, und gilt damit als zentrales Element für Truppentransport und Gefechtsunterstützung.

Für die Herstellung der Fahrzeuge zeichnet die PSM Projekt System & Management GmbH verantwortlich – ein Konsortium, das Rheinmetall und KNDS gemeinsam gegründet haben. Beide Unternehmen teilen sich die Projektverantwortung und -erträge zu gleichen Teilen. Die erste Charge der Puma-Panzer soll nach Abschluss von Produktion und Testphase bis Mitte 2028 an die Bundeswehr ausgeliefert werden.

Die Vereinbarung über 4,2 Milliarden Euro stellt eine bedeutende Investition in die deutsche Verteidigungsinfrastruktur dar. Die Puma-Schützenpanzer sowie die begleitende Ausrüstung werden der Bundeswehr modernen, gepanzerten Transport ermöglichen. Nach der ersten Auslieferung 2028 sollen die Lieferungen schrittweise fortgesetzt werden.