Rätselhaftes Pulver und Vandalismus: Wuppertaler Schule nach Einbruch gesperrt
Kirsten HentschelRätselhaftes Pulver und Vandalismus: Wuppertaler Schule nach Einbruch gesperrt
Einbruch in Wuppertaler Schule: Vandalismus und rätselhaftes Pulver sorgen für Chaos
Nach einem Einbruch in einer Wuppertaler weiterführenden Schule wurden Klassenzimmer verwüstet und ein unbekanntes Pulver im gesamten Gebäude verstreut. Nach der Entdeckung der Schäden am Montag wurden die Schüler nach Hause geschickt, woraufhin Feuerwehr und Schulpersonal eine Notfallreaktion einleiteten.
Der Vorfall ereignete sich am Wochenende in der städtischen Gesamtschule an der Leimbacher Straße. Die Eindringlinge hatten es besonders auf die Verwaltungsräume und das Lehrerzimmer abgesehen und dort erhebliche Zerstörungen angerichtet. Zudem verteilten sie in mehreren Bereichen ein weißes, stechend riechendes Pulver, was Befürchtungen einer möglichen Kontamination auslöste.
Die Feuerwehr rückte am Montagmorgen an, um die Lage zu begutachten. Die Einsatzkräfte sperrten die betroffenen Bereiche ab und analysierten die Substanz, die später als harmlos eingestuft wurde – vermutlich handelte es sich um Rückstände aus Feuerlöschern. Zudem wurden mehrere Feuerlöscher aus dem Gebäude als vermisst gemeldet.
Der Einsatz dauerte etwa zwei Stunden, bevor die Behörden die Schule gegen Mittag für sicher erklärten. In der Zwischenzeit organisierte die Schulleitung eine gründliche Reinigung der kontaminierten Zonen. Aus Vorsicht fiel der Unterricht für den gesamten Tag aus, während die Ermittlungen weiterliefen.
Mittlerweile hat die Schule nach Abschluss der Aufräumarbeiten wieder geöffnet. Die Polizei ermittelt wegen des Einbruchs, bisher konnten jedoch keine Tatverdächtigen identifiziert werden. Der Vorfall sorgte zwar für erhebliche Störungen, blieb aber ohne ernsthafte Gesundheitsgefahren für Schüler oder Mitarbeiter.






