Raserei in Dortmund-Hörde: Motorradfahrer verunglückt mit 14-Jährigem auf E-Scooter
Laila SchomberRaserei in Dortmund-Hörde: Motorradfahrer verunglückt mit 14-Jährigem auf E-Scooter
Schwerer Unfall in Dortmunder Stadtteil Hörde: Zwei Schwerverletzte nach Raserei mit Motorrad
Am Freitagabend sind bei einem Hochgeschwindigkeitsunfall im Dortmunder Stadtteil Hörde zwei Menschen schwer verletzt worden. Beteiligt waren ein rücksichtsloser Motorradfahrer, ein 14-jähriger E-Scooter-Fahrer und ein geparktes Auto. Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts auf strafbare Verkehrsdelikte eingeleitet.
Gegen 21.40 Uhr war ein 30-jähriger Dortmunder mit seinem Motorrad in gefährlichem Tempo auf der Robert-Schuhmann-Straße unterwegs. Augenzeugen berichteten von waghalsigen Fahrmanövern, bevor er in der Nähe eines 14-jährigen Jungen auf einem E-Scooter die Kontrolle verlor. Der Motorradfahrer prallte zunächst gegen ein geparktes Auto und kollidierte anschließend mit dem Jugendlichen und dessen Scooter.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Motorrad vollständig zerstört, sowohl der Fahrer als auch der Junge erlitten schwere Verletzungen. Ein 20-jähriger Mann in der Nähe zog sich leichte Verletzungen zu, musste aber nicht im Krankenhaus behandelt werden. Rettungskräfte brachten den Motorradfahrer und den Teenager zur Notfallversorgung in ein nahegelegenes Krankenhaus.
Die Verkehrsunfallermittler der Polizei Essen sicherten die Unfallstelle und beschlagnahmten das zerstörte Motorrad sowie den E-Scooter. Die Behörden schätzen den Sachschaden auf rund 34.000 Euro. Gegen den Motorradfahrer wird nun wegen illegalen Straßenrennens und fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.
Die Untersuchungen zum Unfallhergang dauern an, während die Polizei Beweismaterial auswertet. Der Motorradfahrer bleibt unter Strafverfolgung, während die Verletzten sich von ihren Verletzungen erholen. Der Vorfall wirft erneut Fragen nach Raserei und rücksichtslosem Fahrverhalten in der Region auf.
