Ramadan-Konflikt an Schule: Wenn Essen in Kleve zum Streit zwischen Schülern wird
Laila SchomberSchülestreit um das Fasten - Schulbehörde untersucht - Ramadan-Konflikt an Schule: Wenn Essen in Kleve zum Streit zwischen Schülern wird
Schulbehörden in Nordrhein-Westfalen prüfen Berichte über Spannungen zwischen Schülern während des Ramadan
Die Konflikte betrafen fastende und nicht-fastende Schüler an einer Gesamtschule in Kleve. Die Behörden betonten die Notwendigkeit von Respekt und kündigten eine gründliche Aufarbeitung der Vorfälle an.
Die Auseinandersetzungen begannen demnach, als nicht-fastende Schülerinnen und Schüler während der Pausen angeblich Snacks vor ihren fastenden muslimischen Mitschülern aßen. Daraufhin hätten einige der fastenden Jugendlichen gefordert, dass die anderen das Essen einstellen und sich dem Fasten anschließen sollten. Eine Lehrkraft wies beide Gruppen daraufhin an, sich voneinander abzuwenden, um weitere Konfrontationen zu vermeiden.
Das Schulministerium in Düsseldorf unterstrich, dass gegenseitiger Respekt zentral für das Schulleben sei. Man bestätigte, dass niemand gezwungen werden dürfe, religiöse Praktiken auf eine bestimmte Weise zu befolgen. Schulen seien aufgefordert, solche Vorfälle konsequent zu behandeln – auch wenn keine offiziellen Zahlen vorlägen, wie viele ähnliche Untersuchungen es bereits gegeben habe.
Die regionalen Behörden wiederholten, dass jede Form von Zwang in Bezug auf religiöse Bräuche entschlossen angegangen werde. Die laufenden Ermittlungen zielen darauf ab, die genauen Abläufe zu klären und künftige Konflikte zu verhindern.
Die Untersuchungen dauern an, während die Verantwortlichen das volle Ausmaß der Spannungen erfassen wollen. Schulen in der Region wurden an ihre Pflicht erinnert, den Respekt unter den Schülerinnen und Schülern zu wahren. Das Ergebnis der Prüfung wird zeigen, ob weitere Maßnahmen nötig sind, um religiöse Unterschiede während der Schulzeit besser zu bewältigen.






