18 February 2026, 06:17

PR-Eklat: Warum Hendrik Wüsts Instagram-Shooting mit Influencern für Aufruhr sorgt

Ein Mann im Anzug und Krawatte steht an einem Podium mit einem Mikrofon und spricht zu einer unscharfen Menge, der ein Politiker zu sein scheint.

SPD kritisiert inszeniertes Wüst-Fotoshooting auf Instagram - PR-Eklat: Warum Hendrik Wüsts Instagram-Shooting mit Influencern für Aufruhr sorgt

Ein kürzlich durchgeführtes Instagram-Fotoshooting mit Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst hat scharfe Kritik ausgelöst. Das Bild, das in sozialen Medien viral ging, zeigte Wüst im Austausch mit dem Influencer "Fabiano", der den Ministerpräsidenten später als "authentisch, spontan und zugänglich" beschrieb. Die Regierung bestätigte jedoch, dass das Treffen im Voraus geplant worden war. Für die Aufnahmen sei kein Geld geflossen.

SPD-Generalsekretär Frederick Cordes verurteilte die Aktion als "inszenierte PR-Show". Die Partei warf Wüst vor, das Treffen für die Aufpolierung seines politischen Images genutzt zu haben. Bisher haben weder Wüst noch sein Büro öffentlich auf die Kritik reagiert.

Bisher gibt es keine bekannten Vorfälle, in denen Wüst für ähnliche Auftritte in sozialen Medien kritisiert wurde. Auch von anderen deutschen Politikern sind in den letzten Jahren keine vergleichbaren Rückschläge wegen inszenierter PR-Strategien dokumentiert.

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Die Kontroverse wirft Fragen zur politischen Authentizität im Umgang mit sozialen Medien auf. Die Kritik der SPD deutet darauf hin, dass der Vorfall die Debatte über Transparenz in der politischen Kommunikation weiter anheizen könnte. Die Regierung betont, dass für das Fotoshooting keine öffentlichen Mittel verwendet wurden.