Polizei zerschlägt Betrugsring mit gefälschten Pässen bei Deutschprüfung in Köln
Kirsten HentschelPolizei zerschlägt Betrugsring mit gefälschten Pässen bei Deutschprüfung in Köln
Die deutsche Polizei hat vier Männer im Zusammenhang mit einem Prüfungsbetrug unter Verwendung gefälschter Pässe festgenommen. Die Verdächtigen sollen an einer Sprachschule in Köln unter falscher Identität eine Deutschprüfung abgelegt haben. Die Ermittler prüfen nun, ob weitere Personen in die kriminellen Machenschaften verwickelt sind.
Die Festnahmen begannen, als Beamte drei Männer im Alter von 54, 36 und 40 Jahren in einer Kölner Sprachschule vorläufig festnahmen. Ihnen wird Betrug und Urkundenfälschung vorgeworfen, nachdem sie die Prüfung angeblich unter falschen Namen abgelegt hatten. Die gefälschten Pässe, die sie nutzten, stammten aus Guinea, Ghana und Togo – obwohl die Verdächtigen auch deutsche Ausweisdokumente besaßen.
Ein vierter Mann, 34 Jahre alt, wurde später bei einer Durchsuchung in Hamburg aufgegriffen. Er verfügte über keine gültige Aufenthaltserlaubnis und wurde in Gewahrsam genommen. Die Ermittlungen führt die Spezialeinheit KK 35 der Polizei.
Der Kreis der Beschuldigten hat sich mittlerweile auf drei weitere Männer im Alter von 44, 36 und 38 Jahren ausgeweitet, deren persönliche Daten in den gefälschten Dokumenten auftauchten. Ihre genaue Rolle in dem Betrugsring wird noch untersucht.
Bisher führte die Operation zu vier Festnahmen, während die Ermittlungen gegen das mögliche Netzwerk hinter den Machenschaften andauern. Die Behörden prüfen, ob die Verdächtigen sich Qualifikationen auf illegalem Weg beschafft oder weitere Straftaten begangen haben. Der Fall bleibt offen, während die Polizei weitere Beweise sammelt.






