31 May 2026, 14:10

Polizei schlägt gegen illegales Glücksspiel in Bielefeld zu – Waffenfund überrascht Ermittler

Erfolgreiche Razzia der Polizei, Zoll, Finanzcrime-Bekämpfungsbehörde und lokalen Ordnungsbehörde gegen Drogenkriminalität und illegalen Glücksspiel

Polizei schlägt gegen illegales Glücksspiel in Bielefeld zu – Waffenfund überrascht Ermittler

Polizei durchsucht zwei Objekte in Bielefeld nach Aufdeckung illegaler Glücksspielaktivitäten

Bei einer Razzia am 27. Mai 2026 hat die Polizei in Bielefeld zwei Immobilien durchsucht, in denen mutmaßlich illegales Glücksspiel stattfand. An der großangelegten Aktion waren mehrere Ermittlungsteams beteiligt. Die Beamten beschlagnahmten Bargeld, Spielautomaten sowie eine nicht registrierte Schusswaffe.

Ziel der Durchsuchungen waren zwei Lokale, die im Verdacht standen, unerlaubtes Glücksspiel zu betreiben. Die Ermittler sicherten drei Spielautomaten, ein Wettterminal sowie umfangreiches Zubehör für Tischspiele. Zudem wurde eine größere Bargeldsumme im unteren fünfstelligen Bereich beschlagnahmt.

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Unter den sichergestellten Gegenständen befanden sich auch eine nicht genehmigte, mit PTB-Kennzeichnung versehene Schusswaffe sowie ein LED-Blaulicht für Fahrzeuge, das für Polizeifahrzeuge bestimmt ist. Die Fundstücke lagen gemeinsam mit Glücksspielutensilien vor. Ein 55-jähriger Mann aus Bielefeld, der als mutmaßlicher Betreiber der Spielstätten gilt, wurde vernommen und später wieder auf freien Fuß gesetzt.

Gegen den Beschuldigten werden nun Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Waffengesetz, das Betäubungsmittelgesetz sowie wegen der Organisation illegalen Glücksspiels eingeleitet. Ermittler der Kriminalinspektion 22 bestätigten, dass die Lokale rechtswidrig betrieben wurden. Die Untersuchungen zu weiteren Verdächtigen im Zusammenhang mit dem Fall dauern an.

Durch die Aktion wurde der illegale Glücksspielbetrieb in der Region vorerst unterbunden. Die Behörden prüfen weiterhin mögliche Verbindungen zwischen den beschlagnahmten Gegenständen und den Beteiligten. Dem Beschuldigten könnten im Laufe der Ermittlungen zusätzliche Anklagepunkte drohen.

Quelle