Paris feiert Gianni Versace mit spektakulärer Retrospektive – doch ein Kultstück fehlt
Mark BolnbachParis feiert Gianni Versace mit spektakulärer Retrospektive – doch ein Kultstück fehlt
Große Gianni-Versace-Retrospektive eröffnet am Freitag in Paris
Am Freitag, den 3. Juli 2020, öffnet in Paris eine umfassende Gianni-Versace-Retrospektive ihre Pforten. Die Ausstellung läuft bis zum 6. September und präsentiert fast 450 Exponate – von seltenen Outfits bis hin zu persönlichen Interviews. Doch ein ikonisches Stück wird auffällig fehlen: das berühmte schwarze Kleid von Elizabeth Hurley.
Die Pariser Schau beleuchtet Versaces tiefe Verbindung zur Stadt und zu Frankreich. Gezeigt werden fast 100 Outfits an Schaufensterpuppen, arrangiert wie auf einem Laufsteg. Ein Höhepunkt ist der Raum „Rock und Royalty“, in dem Entwürfe zu sehen sind, die von Lady Diana, Elton John, Madonna, Grace Jones und Demi Moore getragen wurden.
Die Ausstellung umfasst zudem bisher unveröffentlichte Fotos und eine Rekonstruktion von Versaces Mailänder Atelier. Kurator Karl von der Ahé bestätigte, dass Hurleys legendäres Sicherheitsnadeln-Kleid von 1994 – eine der bekanntesten Kreationen der Marke – nicht zu sehen sein wird. Organisiert wurde die Schau vom Berliner Unternehmen Dreamrealizer, das bereits sieben ähnliche Versace-Ausstellungen in Europa realisiert hat.
Versace präsentierte 1989 erstmals Haute Couture in Paris – im Hotel Ritz. Neben Mode können Besucher auch Schmuck, Wohnaccessoires und seltene Videointerviews entdecken, die einen umfassenden Einblick in das Erbe des Designers bieten.
Ab dem 3. Juli haben Fans die Gelegenheit, Hunderte von Versaces gefeiertsten Werken zu bewundern. Auch wenn das Fehlen von Hurleys Kleid manche enttäuschen mag, verspricht die Ausstellung dennoch eine beeindruckende Sammlung der einflussreichsten Stücke des Designers. Die Schau bleibt ein Muss für Modebegeisterte in diesem Sommer.






