30 May 2026, 20:11

Olivia Rodrigo wehrt sich gegen Kritik an ihren Babydoll-Kleidern und entfacht Debatte

Olivia Rodrigos Babydoll-Kleid ist für die Punks, nicht für die Freaks, die 'Pädophilie normalisieren'

Olivia Rodrigo wehrt sich gegen Kritik an ihren Babydoll-Kleidern und entfacht Debatte

Olivia Rodrigos neuestes Musikvideo und ihre Bühnenoutfits haben eine breite Debatte ausgelöst. Die Sängerin sah sich Kritik ausgesetzt, weil sie beim Dreh im Schloss Versailles und während eines Live-Auftritts in Barcelona ein verspieltes Babydoll-Kleid trug. Nun hat sie sich gegen die Vorwürfe gewehrt und die Angriffe in einem aktuellen Interview als „seltsam“ und „beunruhigend“ bezeichnet.

Der Streit begann mit der Veröffentlichung von Rodrigos Musikvideo zu Drop Dead, einem Song ihres bevorstehenden dritten Albums You Seem Pretty Sad for a Girl So in Love. Im Video ist sie in einem Babydoll-Kleid im historischen Schloss Versailles zu sehen. Kritiker warfen ihr vor, kindliche Ästhetik mit erwachsenen Themen zu vermischen, was zu Vorwürfen einer unangemessenen Sexualisierung führte.

Am 8. Mai trug Rodrigo ein ähnliches Outfit bei einem Konzert in Barcelona, was die Diskussion erneut anheizte. Später verteidigte sie ihre Modewahl in einem Podcast und argumentierte, dass die Kritik tiefere gesellschaftliche Probleme offenbare. Ihrer Meinung nach zeige die Empörung, wie die Kultur oft schädliche Einstellungen gegenüber jungen Frauen normalisiere, während diese gleichzeitig für männliche Begierden verantwortlich gemacht würden.

Rodrigo nannte zudem die feministischen Punk-Ikonen Kathleen Hanna und Courtney Love als Inspirationsquellen für ihren Stil. Ihr neues Album, das am 12. Juni erscheint, enthält die erfolgreichen Singles Drop Dead und The Cure.

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Ihre Reaktion hat die Debatte auf grundsätzliche Fragen zu Geschlecht, Mode und gesellschaftlichen Doppelstandards gelenkt. Die Veröffentlichung des Albums im nächsten Monat wird die Diskussion voraussichtlich weiter in den Fokus rücken. Gleichzeitig verleiht ihre klare Haltung der anhaltenden Auseinandersetzung über die Selbstbestimmung von Frauen in Musik und Medien eine zusätzliche Dimension.

Quelle