31 May 2026, 16:12

NRW verzeichnet höchste Inflation 2023: 2,3 Prozent – doch nicht alle Preise steigen gleich

Inflationsrate in NRW erreicht Jahreshoch

Inflationsrate in NRW erreicht Jahreshoch - NRW verzeichnet höchste Inflation 2023: 2,3 Prozent – doch nicht alle Preise steigen gleich

Die Verbraucherpreise in Nordrhein-Westfalen (NRW) stiegen im September 2023 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,3 Prozent. Damit verzeichnete die Region die höchste jährliche Inflationsrate in diesem Jahr – wobei einige Waren und Dienstleistungen deutlich stärker im Preis zulegten als andere.

Die Lebensmittelpreise erhöhten sich insgesamt um 2,1 Prozent, doch die Entwicklungen fielen je nach Kategorie unterschiedlich aus. Milchprodukte und Eier verteuerten sich um 3,8 Prozent, während die Preise für Obst mit einem Plus von 7,1 Prozent besonders stark anstiegen. Demgegenüber verbilligten sich Gemüse um 3,3 Prozent und Speisefette sowie -öle um 3,8 Prozent.

Bei den Energiekosten zeigten sich gegenläufige Trends: Die Stromrechnungen stiegen um 2,9 Prozent und belasteten damit die Haushaltskassen zusätzlich. Heizöl hingegen wurde mit einem Rückgang von 5,5 Prozent spürbar günstiger und entlastete die Verbraucherinnen und Verbraucher.

Besonders kräftig legten die Kosten für Unterkünfte zu – sie kletterten im Vergleich zu September 2022 um 7,2 Prozent und trugen damit maßgeblich zur Gesamtinflation in der Region bei.

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Die aktuellen Zahlen spiegeln ein uneinheitliches Inflationsbild in NRW wider: Während sich Grundnahrungsmittel wie Gemüse und Heizöl verbilligten, stiegen andere Ausgaben – allen voran für Wohnraum und Obst – deutlich an. Die insgesamt 2,3 Prozent höhere Teuerungsrate resultiert aus diesen gegensätzlichen Entwicklungen in den verschiedenen Bereichen.

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