29 April 2026, 10:40

NRW startet mit spektakulärer Lichtshow in die Olympia-Bewerbung 2032

Olympische Spiele Moskau-Plakat mit beleuchteter Brücke im Vordergrund, Feuerwerk am Nachthimmel und Gebäuden im Hintergrund.

NRW startet mit spektakulärer Lichtshow in die Olympia-Bewerbung 2032

Nordrhein-Westfalen startet mit spektakulärer Lichtinstallation in die Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2032

Am 19. Januar 2026 wird Nordrhein-Westfalen (NRW) seine Kampagne für die Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2032 mit einer eindrucksvollen Lichtshow eröffnen. Auf dem Gelände des UNESCO-Welterbes Zeche Zollverein in Essen wird eine doppelstrahlige Konstruktion illuminiert – der offizielle Startschuss für die regionale Initiative, die Spiele in die Region zu holen. Bald darauf sollen die Bürger:innen in einer öffentlichen Abstimmung ihre Stimme abgeben.

Die Beleuchtungszeremonie beginnt um 17:20 Uhr und wird zahlreiche Essener:innen anziehen, die das Schauspiel live erleben möchten. Besucher:innen können sich interaktiv beteiligen, indem sie ihren Namen oder eine persönliche Botschaft zu den Spielen einreichen, die dann auf die Konstruktion projiziert werden. Ein Bühnenprogramm mit lokalen Athlet:innen begleitet die Veranstaltung, während Oberbürgermeister Thomas Kufen und Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt in NRW, die Gäste begrüßen werden. Zum Abschluss wird ein Gruppenfoto die Feierlichkeiten dokumentieren.

Die Lichtinstallation ist jedoch nur der Auftakt einer umfassenden Kampagne. Drei Monate vor der Abstimmung startet in ganz NRW eine Informationsoffensive, um die Bürger:innen über die Tragweite der Bewerbung aufzuklären. Den Höhepunkt bildet eine Reihe kommunaler Volksentscheide am 19. April 2026. Fast vier Millionen Menschen in der Region erhalten dann die Möglichkeit, über die Unterstützung des olympischen und paralympischen Vorhabens abzustimmen.

Das Ergebnis der Volksabstimmung wird entscheiden, ob NRW seine Pläne für die Ausrichtung der Spiele weiterverfolgt. Bei einem positiven Votum würde die Region zu den wenigen verbleibenden Kandidaten für die Spiele 2032 gehören – die finale Entscheidung liegt letztlich beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC).

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Die Veranstaltung am 19. Januar markiert den Beginn des offiziellen Bewerbungsprozesses von NRW und verbindet öffentliche Teilhabe mit einem medienwirksamen Kampagnenstart. Angesichts der Millionen von Stimmen, die im April abgegeben werden, kommen der Lichtshow und der anschließenden Informationskampagne eine zentrale Rolle zu, um die Meinung der Bürger:innen vor dem Volksentscheid zu prägen.

Quelle