NRW startet bahnbrechende Bürgerversammlung zu KI und Altern im Jahr 2026
Kirsten HentschelLandtag lädt 5.000 Kandidaten für Bürgerrat ein - NRW startet bahnbrechende Bürgerversammlung zu KI und Altern im Jahr 2026
Nordrhein-Westfalen bereitet erste Bürgerversammlung zu AI und Lebensqualität im Alter vor
Nordrhein-Westfalen steht kurz davor, seine erste Bürgerversammlung zum Thema künstliche Intelligenz (AI) und Lebensqualität im Alter ins Leben zu rufen. Ab April 2026 wird sich die Versammlung damit befassen, wie AI älteren Menschen helfen kann, länger selbstständig zu leben. Die Initiative stellt einen neuen Ansatz dar, um Bürgerinnen und Bürger aktiv in die Gestaltung zukünftiger Politiken einzubinden.
In Kürze werden 5.000 zufällig ausgewählte Einwohnerinnen und Einwohner ab 16 Jahren angeschrieben. Ein externer Dienstleister übernimmt die Auswahl, um sicherzustellen, dass die Gruppe die demografische Zusammensetzung der Region widerspiegelt. Bisher wurde keine konkrete Organisation oder Person benannt, die für die Teilnehmerauswahl verantwortlich zeichnet.
Aus den Rückmeldungen werden schließlich 80 Mitglieder ausgewählt, die die Bürgerversammlung bilden. Ihre Aufgabe besteht darin, über die Rolle von AI bei der Unterstützung älterer Menschen zu diskutieren und Handlungsempfehlungen zu erarbeiten. Die fertigen Vorschläge werden anschließend dem Landtag zur Prüfung vorgelegt. Der Ältestenrat des Landtags hat bereits einen Beirat genehmigt, der die Organisation der Versammlung begleiten soll. Dieser Beirat wird den Prozess steuern, ohne in die Diskussionen oder Entscheidungen der Bürgerinnen und Bürger einzugreifen.
Die Ergebnisse der Versammlung fließen direkt in die Landespolitik zu Alter und Technologie ein. Erwartet wird, dass die Empfehlungen beeinflussen, wie AI künftig in die Pflege und den Alltag älterer Menschen integriert wird. Ziel des Projekts ist es, den Bürgerinnen und Bürgern eine direkte Stimme bei der Gestaltung zukünftiger Lösungen zu geben.