01 February 2026, 04:28

NRW setzt auf Chancengleichheit: Integrationsrat wird zum Ausschuss für mehr Teilhabe

Ein Plakat der Berliner Secession mit einer Frau in einem grünen Kleid und einem Mann in einem schwarzen Anzug, mit Text, der das Ereignis beschreibt.

NRW setzt auf Chancengleichheit: Integrationsrat wird zum Ausschuss für mehr Teilhabe

Nordrhein-Westfalen benennt früheren Integrationsrat in "Ausschuss für Chancengleichheit und Integration" um

Die Umbenennung tritt im Zuge einer Aktualisierung der Landesgemeindeordnung in Kraft, die am 1. November 2025 wirksam wird. Ein neues Führungsteam wurde nun berufen, um die Arbeit des Gremiums zu leiten.

Den Vorsitz des Ausschusses übernimmt Panagiotis Natsikos, der die erweiterte Ausrichtung auf Antidiskriminierung, die Entfaltung von Potenzialen und faire politische Teilhabe vorantreiben wird. Die Namensänderung von Integrationsrat zu Ausschuss für Chancengleichheit und Integration spiegelt die weiter gesteckten Ziele wider, die sich aus dem überarbeiteten Gesetz ergeben.

Hussein Boumouchoun wird die Position des ersten stellvertretenden Vorsitzenden einnehmen, während Theocharis Meintis zum zweiten Stellvertreter ernannt wurde. Über strukturelle oder inhaltliche Änderungen im Vergleich zum bisherigen Rat geben die offiziellen Unterlagen bisher keine Auskunft.

Die Neupositionierung geht auf eine zuvor beschlossene Gesetzesänderung zurück; der neue Name gilt ab November 2025 verbindlich. Die Führung des Ausschusses steht nun fest, um das aktualisierte Mandat umzusetzen.

Der umbenannte Ausschuss arbeitet künftig auf der Grundlage eines reformierten rechtlichen Rahmens, der Chancengleichheit und Integration in den Mittelpunkt stellt. Das Führungstrio – Natsikos, Boumouchoun und Meintis – wird die Maßnahmen zur Bekämpfung von Diskriminierung und zur Förderung von Teilhabe steuern. Die Änderungen treten Ende 2025 vollständig in Kraft.