15 April 2026, 16:12

NRW-Landtagspräsident Kuper besucht Israel mit Delegation für Solidarität und Erinnerung

Betongedenken für die ermordeten Juden Europas in Berlin, Deutschland, mit Bäumen, Gebäuden und Wolken im Hintergrund.

Kuper trifft Israels Präsidenten und freigelassene Geiseln - NRW-Landtagspräsident Kuper besucht Israel mit Delegation für Solidarität und Erinnerung

André Kuper, Präsident des Landtags von Nordrhein-Westfalen, hat eine sechsköpfige Delegation nach Israel geführt. Während des Besuchs traf er in Jerusalem mit Israels Präsident Isaac Herzog zusammen und überreichte ihm zwei Kunstwerke des deutschen Nagelkünstlers Günter Uecker.

Auf dem Programm der Delegation stehen Gespräche mit Geiseln, die erst kürzlich von der Hamas freigelassen wurden. Zudem werden sie mit Angehörigen der Opfer des Angriffs auf den Kibbuz Be'eri am 7. Oktober 2023 sprechen. Eine stille Gedenkveranstaltung ist am Ort des Nova-Musikfestivals geplant, um der bei dem Terroranschlag Getöteten zu gedenken.

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Kuper besuchte auch die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem, wo er den Vorsitzenden Dani Dayan aufforderte, eine regionale Dependance in Nordrhein-Westfalen einzurichten. Im Verlauf der Reise betonte er wiederholt die enge Verbindung zwischen dem deutschen Bundesland und Israel.

Die an Herzog überreichten Kunstwerke stammen von Günter Uecker, einem bekannten deutschen Künstler, der für seine Nagelskulpturen international Anerkennung genießt. Die Geste unterstrich die kulturellen und politischen Bindungen zwischen beiden Regionen.

Im Mittelpunkt des Delegationsbesuchs stehen Erinnerung und Solidarität. Begegnungen mit Überlebenden und Familien, die von den Anschlägen am 7. Oktober betroffen sind, bilden einen zentralen Teil der Reise. Kupers Forderung nach einer Yad-Vashem-Dependance in Deutschland spiegelt die fortlaufenden Bemühungen wider, die historischen und bildungspolitischen Beziehungen weiter zu vertiefen.

Quelle