09 May 2026, 12:12

NRW genehmigt 97 Cannabis-Anbauvereine nach Teillegalisierung

Schwarz-weiß-Zeichnung einer Cannabis Sativa-Pflanze mit sichtbaren Blättern und Stängeln, beschriftet mit "Cannabis Sativa" unten.

Fast 100 Cannabis-Anbau-Vereine in NRW genehmigt - NRW genehmigt 97 Cannabis-Anbauvereine nach Teillegalisierung

Nordrhein-Westfalen hat seit Inkrafttreten des bundesweiten Gesetzes zur teilweisen Legalisierung von Cannabis 97 Anbauvereine genehmigt. Die Landesbehörden haben Hundertschaften von Anträgen bearbeitet, Dutzende befinden sich noch in der Prüfung. Die neuen Regelungen erlauben es Vereinen, ab dem 1. Juli 2024 Cannabis legal anzubauen und zu verteilen.

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Das Bundesgesetz zur Teillegalisierung ebnete den Weg für gemeinnützige Cannabis-Anbauvereine, die seitdem in großer Zahl Genehmigungen beantragen. Die regionalen Behörden in NRW prüfen die Anträge seit Monaten in hohem Tempo.

In Düsseldorf wurden 27 Vereine genehmigt, sechs Antragsteller zogen ihre Gesuche zurück. Köln erteilte 25 Vereinen die Zulassung, während 26 Anträge noch ausstehen. Münster bewilligte 13 Vereine und prüft neun weitere. Arnsberg gab 21 Vereinen grünes Licht, 12 Anträge sind noch in Bearbeitung. Im Regierungsbezirk Detmold erhielten 11 Vereine die Erlaubnis, zehn weitere werden geprüft. Landesweit werden noch 77 Anträge evaluiert.

Eine aktuelle Bewertung der schwarz-roten Koalition kommt zu dem Schluss, dass die Legalisierung kaum Auswirkungen auf den Rückgang des Schwarzmarkthandels hat. Gleichzeitig wies Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) auf eine besorgniserregende Zunahme gesundheitlicher Probleme im Zusammenhang mit Cannabiskonsum hin.

Die Genehmigung von 97 Anbauvereinen markiert einen wichtigen Schritt bei der Umsetzung des neuen Gesetzes in NRW. Da noch Dutzende Anträge ausstehen, läuft das Verfahren in der gesamten Region weiter. In den kommenden Monaten werden die Behörden die Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit und den illegalen Handel genau beobachten.

Quelle