17 June 2026, 18:33

Neuer Schulentwicklungsplan und Namensänderung stärken Bildung im Rheinisch-Bergischen Kreis

Landkreis legt Grundstein für Entwicklung von Berufskollegs

Neuer Schulentwicklungsplan und Namensänderung stärken Bildung im Rheinisch-Bergischen Kreis

Der Kreistag des Rheinisch-Bergischen Kreises hat den ersten Schulentwicklungsplan für Berufskollegs in der Region verabschiedet. Der Plan gilt bis 2031 und zielt darauf ab, die Bildungsmöglichkeiten in der Region zu verbessern. Unterdessen steht in Bergisch Gladbach-Refrath eine Namensänderung für eine örtliche Schule an.

Im Juli 2025 schlug die Schulgemeinschaft der Verbundschule Mitte in Bergisch Gladbach-Refrath eine Umbenennung vor. Die Schulkonferenz stimmte für die Namensänderung der Einrichtung. Die Förderschule wird künftig den Namen Margot-Friedländer-Schule tragen – ein Zeichen für ihr Engagement für Demokratie, Respekt, Toleranz sowie die Ablehnung von Rassismus und Gewalt.

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Ebenfalls beschloss der Kreistag des Rheinisch-Bergischen Kreises eine langfristige Strategie für die berufliche Bildung. Der Schulentwicklungsplan konzentriert sich darauf, ausgewogene und zugängliche Lernmöglichkeiten zu schaffen und die Bildungseinrichtungen auf zukünftige Anforderungen vorzubereiten. Er berücksichtigt Herausforderungen wie demografische Veränderungen, Digitalisierung und sich wandelnde Bedürfnisse des Arbeitsmarktes.

Der Plan enthält datengestützte Empfehlungen, um die Berufsausbildung zu stärken und die Zusammenarbeit zwischen den Berufskollegs zu intensivieren. Zudem legt er Wert auf digitale Weiterentwicklung und standortspezifische Bildungsprofile. Die Kreisverwaltung wird die Vorschläge weiter ausarbeiten und schrittweise umsetzen, wobei regelmäßige Anpassungen an neue Gegebenheiten erfolgen.

Die Umbenennung der Verbundschule Mitte in Margot-Friedländer-Schule unterstreicht die pädagogischen Werte der Einrichtung. Der Schulentwicklungsplan wird die berufliche Bildung in der Region bis 2031 begleiten und sicherstellen, dass die Institutionen flexibel auf sich verändernde Anforderungen reagieren. Beide Initiativen sind wichtige Schritte zur Förderung von Bildung und Fachkräftenachwuchs im Rheinisch-Bergischen Kreis.

Quelle