18 March 2026, 18:13

Neuer Polizeibeirat in Wuppertal startet mit klaren Zielen und Aufgaben

Polizisten in schwarzen Uniformen und Masken stehen vor einer Menge während einer Demonstration, mit einer Brücke und einem Gebäude im Hintergrund.

Neuer Polizeibeirat in Wuppertal startet mit klaren Zielen und Aufgaben

Neuer Polizeibeirat der Kreispolizeibehörde Wuppertal konstituiert sich

Am 17. März 2026 trat der neu gegründete Polizeibeirat der Kreispolizeibehörde Wuppertal zu seiner ersten Sitzung zusammen. Das Gremium soll die Zusammenarbeit zwischen Bürgerschaft, Kommunalpolitik und Polizei stärken und damit die Kluft zwischen diesen Bereichen überbrücken. Seine Einrichtung folgt einem bewährten Modell, das in Nordrhein-Westfalen seit 2010 flächendeckend Anwendung findet.

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Der Beirat setzt sich aus elf Mitgliedern zusammen, die von den Stadträten Wuppertals, Remscheids und Solingens benannt wurden. Bei der konstituierenden Sitzung wurde Hans-Hermann Lücke aus Wuppertal zum Vorsitzenden gewählt. Zu den Aufgaben des Gremiums gehört die Beratung des Polizeipäsidenten in Fragen, die die lokale Gemeinschaft und die kommunale Verwaltung betreffen.

Gesetzlich vorgeschrieben ist, dass der Beirat bei grundlegenden Entscheidungen angehört werden muss – etwa bei der Einrichtung sozialer Dienste oder der Planung von Infrastrukturprojekten. Auch bei der Gründung oder Schließung von Polizeiwachen und Revierstellen hat das Gremium Mitspracherecht.

Über die reinen Entscheidungsprozesse hinaus arbeitet der Beirat daran, das Vertrauen zwischen Bürgern, Kommunalbehörden und Polizei zu festigen. Er fungiert als direkte Schnittstelle für Anliegen und Vorschläge aus der Bevölkerung und sorgt dafür, dass diese bei der Polizei Gehör finden. Diese Struktur entspricht ähnlichen Ausschüssen in rund 200 weiteren Städten und Gemeinden der Region, die allesamt auf Basis des Polizeigesetzes NRW eingerichtet wurden.

Die Gründung des Beirats markiert einen offiziellen Schritt zur Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen Anwohnern, Polizei und lokaler Politik. Künftig ist seine Stellungnahme bei zentralen strategischen und operativen Veränderungen im Kreisgebiet verbindlich einzuholen. Das Modell hat sich in den vergangenen 16 Jahren bereits in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens etabliert.

Quelle