29 December 2025, 23:24

Neue Schornsteinfeger-Chefs in NRW: Generationenwechsel und Verabschiedungen 2026

Ein Gebäude mit Gittern, Plakaten und Lichtern drumherum.

Neue Schornsteinfeger-Chefs in NRW: Generationenwechsel und Verabschiedungen 2026

Wechsel in der Bezirks-Schornsteinfeger-Führung: Neue Besetzungen und Verabschiedungen in Nordrhein-Westfalen ab 2026

Zum Jahresbeginn 2026 kommt es in Nordrhein-Westfalen zu mehreren Wechseln in der Leitung der Bezirks-Schornsteinfeger. In den Kreisen Steinfurt, Borken, Münster und Gelsenkirchen wurden neue Ernennungen und Verabschiedungen bekannt gegeben. Die zuständigen Stellen haben den Neu- und Altverantwortlichen bereits gratuliert bzw. für ihre langjährige Arbeit gedankt.

Am 1. Januar 2026 übernimmt Daniel Brunsmann aus Heek die Leitung des Bezirks 17 im Kreis Steinfurt. Er folgt damit seinem Vater, Franz-Josef Brunsmann, der das Amt zuvor innehatte. Gleichzeitig geht Udo Schädlich, der seit 1996 als bevollmächtigter Bezirks-Schornsteinfeger für Bezirk 10 in Castrop-Rauxel tätig war, zum 31. Dezember 2025 in den Ruhestand. Seine Nachfolge tritt Sven Hansen aus Gelsenkirchen an – für ihn ist es die erste Berufung in diese Position.

In Coesfeld übernimmt Ralph Kröger ab dem 1. Januar 2026 die Verantwortung für Bezirk 22 und löst damit Guido Klöpper ab, der ebenfalls Ende 2025 in den Ruhestand geht. Zwei erfahrene Schornsteinfeger bleiben nach erfolgreicher Wiederbewerbung in ihren Ämtern: Dirk Kerkhoff aus Raesfeld führt weiterhin Bezirk 29 im Kreis Borken, ein Amt, das er seit 2019 innehat, während Raphael Kockmann aus Münster die Leitung von Bezirk 20 in Münster behält. Auch Ingo Hüsing aus Steinfurt bleibt bevollmächtigter Bezirks-Schornsteinfeger für Bezirk 46.

Die bevollmächtigten Bezirks-Schornsteinfeger erfüllen hoheitliche Aufgaben nach Landesrecht, darunter die Überprüfung von Heizungsanlagen, die Führung von Abgaswegüberwachungsnachweisen sowie die Durchführung von Bauabnahmen. Ihre Arbeit leistet zudem einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, indem sie durch regelmäßige Kontrollen der Heizeffizienz zur Reduzierung von CO₂-Emissionen beitragen. Sowohl Philipp Esser, der zuständige Dezernent bei der Bezirksregierung Münster, als auch Andreas Marschan, Obermeister der Schornsteinfeger-Innung Münster, haben die Bedeutung dieser Personalwechsel für die öffentliche Sicherheit und den Umweltschutz betont.

Die Änderungen treten zum 1. Januar 2026 in Kraft. Mit den Neubesetzungen und Verabschiedungen langjähriger Fachkräfte wird die Kontinuität bei der Überprüfung und Wartung von Heizungsanlagen in der Region sichergestellt. Die Verantwortlichen unterstreichen, wie essenziell diese Ämter für den Brandschutz, die Luftreinhaltung und den Klimaschutz sind.