Neue IBAN-Prüfung bei Überweisungen sorgt für Chaos bei Bankkunden

Admin User
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Menschen vor einem Coffeeshop mit einem Namensschild, Logo, Menü und Lampen, mit einem weiteren Geschäft daneben und einem Gang darüber.

Neue IBAN-Prüfung bei Überweisungen sorgt für Chaos bei Bankkunden

Verwirrung im Bankwesen

Seit zwei Monaten prüfen Banken vor Überweisungen den Namen des Empfängers. Was die Sicherheit erhöhen sollte, sorgt auch für Probleme.

  1. Dezember 2025, 03:46 Uhr

Eine neue Sicherheitsmaßnahme für Banküberweisungen gilt nun im gesamten Euroraum und der EU. Seit dem Sommer 2027 müssen Banken vor der Abwicklung von Zahlungen prüfen, ob der Name des Empfängers mit der IBAN übereinstimmt. Das System soll Betrug verhindern, indem es mögliche Abweichungen bereits vor der Überweisung erkennt.

Die Regelung betrifft jedoch nur Transfers zwischen Girokonten, nicht jedoch Spar- oder Tagesgeldkonten. Dennoch könnten Verbraucher durch unterschiedliche Bankrichtlinien und Fehlermeldungen verunsichert werden.

Seit zwei Monaten vergleichen Banken bei Überweisungen den Empfängernamen mit der hinterlegten IBAN. Stimmen die Angaben nicht überein, erhalten Absender eine Warnung und müssen bestätigen, ob die Zahlung trotzdem erfolgen soll. Exakte Namensübereinstimmungen sind selten – besonders bei Unternehmen oder Behörden, wo bereits kleine Abweichungen oft Alarm auslösen.

Die Banken gehen mit diesen Warnungen unterschiedlich um: Manche zeigen den offiziell hinterlegten Namen an, andere verlassen sich ausschließlich auf die Angaben des Absenders. Der Europäische Zahlungsverkehrsrat rät davon ab, zusätzliche Informationen über die vom Kunden gemachten Angaben hinaus preiszugeben – allerdings sind diese Empfehlungen nicht rechtlich bindend. Dadurch können Kunden je nach Bank unterschiedliche Meldungen erhalten.

Verbraucherschützer raten zur Vorsicht, sobald eine solche Warnung erscheint. Sie empfehlen, die IBAN besonders dann genau zu prüfen, wenn der Empfängername unbekannt oder unplausibel wirkt. Da nicht alle Kontotypen von der neuen Regelung erfasst werden, bleiben manche Überweisungen weiterhin ohne diese zusätzliche Prüfung.

Die Abgleichung von Name und IBAN ist mittlerweile ein verpflichtender Schritt für viele Überweisungen innerhalb der EU. Zwar bietet sie einen besseren Schutz vor Betrug, doch die unterschiedlichen Vorgehensweisen der Banken könnten bei Kunden für Verwirrung sorgen. Um Fehler oder mögliche Betrugsversuche zu vermeiden, sollten Zahlungspflichtige die Angaben vor der Bestätigung einer Transaktion stets sorgfältig kontrollieren.

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