Münsters Jugend entlarvt Falschnachrichten bei der letzten „Dialoge für den Frieden“-Ausgabe

Münsters Jugend entlarvt Falschnachrichten bei der letzten „Dialoge für den Frieden“-Ausgabe
Die jüngste Ausgabe der Veranstaltungsreihe „Dialoge für den Frieden“ fand am 1. und 2. Dezember 2024 statt und widmete sich den Themen Desinformation und soziale Medien. Eine Gruppe von 21 Schülerinnen und Schülern aus verschiedenen Schulen Münsters kam zusammen, um zu erforschen, wie sich Falschnachrichten verbreiten und welche Auswirkungen sie auf die Gesellschaft haben. Die Veranstaltung ist Teil einer langjährigen Initiative der Stadt und wird mit der Ausgabe 2025 ihren Abschluss finden.
Die Schülerakademie wurde vom Büro für Frieden und Wissenschaft bei Münster Marketing in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe 1648 und der Akademie Franz Hitze Haus organisiert. An zwei Tagen analysierten die Teilnehmenden die Risiken falscher Informationen und deren Folgen für das öffentliche Vertrauen.
Der Kommunikationsdesigner Nikolaus Urban leitete Workshops zum Erkennen von Falschnachrichten. Anschließend entwickelten die Schülerinnen und Schüler eigene Social-Media-Beiträge zu fiktiven Szenarien – etwa angebliche Delfin-Sichtungen im Aasee oder Behauptungen über Überwachungsgeräte an Straßenlaternen. Ziel war es, mit kreativen Ansätzen vor allem jüngere Zielgruppen für das Thema zu sensibilisieren. Die Reihe „Dialoge für den Frieden“ fördert seit Langem Verständigung und sozialen Zusammenhalt. Seit ihrem Start wurden unterschiedliche Themen behandelt, doch die Ausgabe 2025 wird die letzte sein.
Die Veranstaltung stattete die Jugendlichen mit Werkzeugen aus, um Desinformation zu erkennen und entgegenzuwirken. Ihre kreativen Kampagnen sollen nun ein breiteres Publikum online erreichen. Da die Reihe im kommenden Jahr endet, bot diese Ausgabe eine der letzten Gelegenheiten für solch praxisnahes Lernen im Rahmen der Initiative.

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