23 March 2026, 12:13

Münchner Kneipe verlangt 25 Euro für Erbrechen – und spaltet die Meinungen

Große Gruppe von Menschen sitzt an Tischen unter einem Zelt beim Oktoberfest in München, Deutschland, mit festlicher Dekoration im Hintergrund.

Münchner Kneipe verlangt 25 Euro für Erbrechen – und spaltet die Meinungen

Münchner Kneipe führt 25-Euro-Gebühr für Erbrechen ein

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Eine Münchner Gaststätte verlangt seit Kurzem 25 Euro von Gästen, die sich auf dem Gelände übergeben. Die Gebühr soll Reinigungskräften Respekt entgegenbringen und den zusätzlichen Arbeitsaufwand abgelten. Die Maßnahme sorgt online für Diskussionen – die Reaktionen fallen gemischt aus.

Die neue Regelung ist auf einem Schild im Lokal vermerkt: Wer sich erbricht, muss den Betrag bar entrichten. Während keine andere Münchner Kneipe derzeit eine solche Praxis durchsetzt, gibt es internationale Vergleiche. In stark frequentierten Bars anderer Länder sind ähnliche Gebühren bereits üblich.

In sozialen Medien gehen die Meinungen auseinander. Einige Nutzer begrüßen die Regel als fair gegenüber dem Personal, das die Sauerei beseitigen muss. Andere argumentieren, Erbrechen sei eine natürliche Reaktion – besonders auf Volksfesten – und dürfe nicht bestraft werden. Wieder andere halten die 25 Euro für zu niedrig und schlagen stattdessen 100 Euro oder mehr vor.

Skepsis bleibt, wohin das Geld fließt. Manche zweifeln an, ob die eingenommenen Gebühren tatsächlich bei den Reinigungskräften ankommen, andere sehen darin eine sinnvolle Abschreckung. Die Debatte kommt vor dem Start des Oktoberfests, des größten Volksfests der Welt, das jährlich Millionen Besucher nach München lockt.

Die Regelung der Kneipe wirft grundsätzliche Fragen zu Kundenverantwortung und Mitarbeiterschutz auf. Angesichts des bevorstehenden Oktoberfests könnten ähnliche Maßnahmen künftig noch stärker unter die Lupe genommen werden. Vorerst bleibt die 25-Euro-Gebühr in dieser einen Gaststätte bestehen.

Quelle