MSV Duisburg übernimmt Platz zwei – doch der Aufstieg bleibt ein Kampf
Mark BolnbachMSV Duisburg übernimmt Platz zwei – doch der Aufstieg bleibt ein Kampf
MSV Duisburg klettert auf Platz zwei der Regionalliga West nach wichtigem Sieg gegen 1. FC Schweinfurt 05
Mit einem entscheidenden Erfolg gegen den 1. FC Schweinfurt 05 hat sich der MSV Duisburg auf den zweiten Tabellenplatz der Regionalliga West vorgearbeitet. Der Sieg bringt die Mannschaft dem Aufstieg einen Schritt näher – doch der Kampf bleibt eng, da mehrere ambitionierte Teams um die vorderen Plätze konkurrieren. Trainer Michael Preetz fordert nun stärkere Leistungen in den kommenden Wochen, um die Position zu halten.
Duisburgs jüngste Ausbeute von 46 Punkten hat das primäre Saisonziel – den Klassenerhalt – bereits gesichert. Zudem hat der Verein seine Mannschaft im Wintertransferfenster mit Lex-Tyger Lobinger, Aljaž Časar und Dominik Kother verstärkt. Die Neuzugänge sollen den Aufstiegsschub in der hart umkämpften Liga beschleunigen.
Doch die bevorstehenden Aufgaben sind anspruchsvoll: Bis Anfang April stehen Schlüsselspiele gegen direkte Aufstiegskonkurrenten an. Gleichzeitig plagen Verletzungen die Truppe weiter. Joshua Bitter könnte zwar für das anstehende Duell gegen den TSV Havelse zurückkehren, doch Maximilian Dittgens jüngster Rückschlag könnte ihn für den Rest der Saison ausfallen lassen. Langzeitverletzte wie Dennis Borkowski, Rasim Bulic und Christian Viet fehlen weiterhin – eine zusätzliche Belastung für das Team.
Die Aufstiegsregeln für die Saison 2025/26 sehen vor, dass nur der Meister der Regionalliga West direkt in die 3. Liga aufsteigt. Aktuell führt Fortuna Köln die Tabelle an, gefolgt von der zweiten Mannschaft des FC Schalke 04 und Rot-Weiß Oberhausen, während Duisburg um die Spitzenplätze kämpft.
Mit dem zweiten Platz hält der MSV seine Aufstiegsträume am Leben, doch Verletzungen und ein fordernder Spielplan bergen Risiken. Nun muss die Mannschaft auf Preetz' Appell reagieren und ihre Leistungen steigern, um die Saison auf einem der vorderen Ränge abzuschließen. Die nächste Bewährungsprobe folgt gegen den TSV Havelse – ein Sieg könnte die Position in diesem eng umkämpften Rennen festigen.






