10 February 2026, 21:15

MSV Duisburg kämpft um Aufstieg – doch Borkowskis Verletzung wirft Schatten voraus

Eine Gruppe junger Menschen in Fußballtrikots steht auf einem Fußballfeld und klatscht feiernd mit einer 'Ligue 1'-Platte im Hintergrund.

MSV Duisburg kämpft um Aufstieg – doch Borkowskis Verletzung wirft Schatten voraus

MSV Duisburg festigt Aufstiegsambitionen mit starker Serie – doch Verletzung von Borkowski bremst Schwung

Der MSV Duisburg hat in den vergangenen Wochen mit einer Reihe überzeugender Leistungen seinen Anspruch auf den Aufstieg unterstrichen. Nach einem deutlichen 4:2-Sieg gegen den SC Verl belegt die Mannschaft nun den zweiten Tabellenplatz. Doch eine frische Verletzung von Mittelfeldspieler Dennis Borkowski droht, den Aufwärtstrend vor dem wichtigen Duell am Samstag gegen den SV Wehen Wiesbaden zu bremsen.

Im Wintertransferfenster hatte Duisburg gezielt verstärkt. Stürmer Lex-Tyger Lobinger, der von Viktoria Köln wechselte, machte sofort Eindruck und traf in seinen ersten vier Spielen gleich viermal. Seine Partnerschaft mit Patrick Sussek war gegen Verl entscheidend – beide trafen beim Sieg. Auch Verteidiger Aljaž Časar, der im Januar von Dynamo Dresden kam, hat sich inzwischen als Stammkraft etabliert. Flügelspieler Dominik Kother, ebenfalls leihweise von Dresden, könnte gegen Wehen Wiesbaden sogar seinen ersten Startelf-Einsatz erhalten und die Offensive weiter bereichern.

Doch die positive Entwicklung wird durch Borkowskis Ausfall getrübt. Der Mittelfeldspieler, der in dieser Saison bereits zwölf Partien bestritten hatte, laboriert an einem Muskel- und Sehnenproblem, das ihn wochenlang außer Gefecht setzen wird. Sein Fehlen kommt zur Unzeit, denn Duisburg steht vor einer entscheidenden Phase im Aufstiegskampf.

Der 4:2-Erfolg gegen Verl katapultierte die "Zebras" auf Platz zwei und hielt die Aufstiegshoffnungen lebendig. Mit dem in Bestform befindlichen Lobinger und Kother, der auf seinen ersten Start drängt, will das Team die Dynamik beibehalten. Doch Borkowskis längerer Ausfall hinterlässt eine Lücke im Mittelfeld, die es nun zu schließen gilt.