15 February 2026, 20:21

Mord in Krefelder New-Yorker-Filiale: Mitarbeiter ersticht Chefin 26-mal

Eine Person in schwarzer Kapuzenjacke und Maske mit ernstem Gesichtsausdruck steht auf einem Plakat mit fetter weißer Schrift, die lautet "Das ist Nazi-Gewalt."

Mord in Modekette: Mitarbeiter gesteht - Mord in Krefelder New-Yorker-Filiale: Mitarbeiter ersticht Chefin 26-mal

Ein 25-jähriger Mitarbeiter hat gestanden, seine 41-jährige Vorgesetzte in einem New Yorker Modegeschäft in Krefeld getötet zu haben. Die Tat ereignete sich innerhalb des Ladens, wo der Angestellte erst seit drei Monaten beschäftigt war. Die Polizei bestätigte, dass das Opfer in ihrem Büro durch multiple Messerstiche ums Leben kam.

Der Verdächtige, ein afghanischer Staatsbürger, behauptete, er habe seine Chefin 26-mal erstochen, nachdem er monatelange Schikanen erlitten habe. Er war über einen Minijob mit einem Stundenlohn von 13,50 Euro bei einer monatlichen Arbeitszeit von 42 Stunden angestellt. Seine Beschäftigung hatte erst drei Monate vor der Tat begonnen.

Eine gerichtlich angeordnete psychiatrische Begutachtung ergab später, dass der Mann an einer schweren psychischen Erkrankung leidet. Fachleute kamen zu dem Schluss, dass er zum Zeitpunkt der Tat vermutlich nicht voll schuldfähig war. Die Staatsanwaltschaft strebt daher die Unterbringung in der Sicherungsverwahrung an, statt einer regulären Haftstrafe.

Der Modehändler New Yorker äußerte in einer Stellungnahme tiefe Bestürzung über die Gewalt in seiner Krefelder Filiale. Bisher gibt es jedoch keine weiteren Informationen zu möglichen Änderungen der Sicherheitsvorkehrungen oder Personalrichtlinien nach dem Vorfall.

Der Beschuldigte muss nun mit einer unbefristeten Unterbringung in einer geschlossenen psychiatrischen Einrichtung rechnen. Das Verfahren wird nach den Regeln der Sicherungsverwahrung geführt, was bedeutet, dass er so lange in Gewahrsam bleibt, bis er als nicht mehr gefährlich eingestuft wird. Die Ermittlungen zu den Umständen der Schikane-Vorwürfe laufen weiterhin.