Monheim am Rhein und Polizei besiegeln neue Sicherheitsallianz für besseren öffentlichen Dienst
Linus JesselMonheim am Rhein und Polizei besiegeln neue Sicherheitsallianz für besseren öffentlichen Dienst
Monheim am Rhein festigt Zusammenarbeit mit örtlicher Polizei durch neue "Partnerschaft für öffentlichen Dienst"
Die Stadt Monheim am Rhein hat ihre Verbindung zur lokalen Strafverfolgung durch die Unterzeichnung einer neuen Partnerschaft für öffentlichen Dienst gestärkt. Die im Monheimer Rathaus besiegelte Vereinbarung verbindet die Stadt mit der Kreispolizeibehörde Mettmann. Laut Behördenvertretern soll das Abkommen die Zusammenarbeit in den Bereichen Sicherheit und Kriminalprävention in sieben zentralen Handlungsfeldern ausbauen.
Das achtseitige Partnerschaftsdokument wurde von Landrätin Dr. Bettina Warnecke und Bürgermeisterin Sonja Wienecke unterzeichnet. Beide betonten die Bedeutung einer engeren Zusammenarbeit, um den öffentlichen Dienst zu wahren. Wienecke äußerte sich im Anschluss optimistisch über die vertiefte künftige Zusammenarbeit.
Die Vereinbarung umfasst ein breites Spektrum an Prioritäten: Dazu gehören der regelmäßige Informationsaustausch, präventive Sicherheitsmaßnahmen sowie eine verbesserte Verkehrssicherheit. Zudem werden die Absicherung großer Veranstaltungen, die Bekämpfung illegalen Glücksspiels, die Unterstützung obdachloser Menschen und die Planung des Zivilschutzes thematisiert.
Holger Schepanski, Abteilungsleiter bei der Kreispolizeibehörde Mettmann, unterstrich die Notwendigkeit einer starken Kommunikation zwischen den Behörden. Den gegenseitigen Austausch bezeichnete er als unverzichtbar für wirksamen öffentlichen Dienst. Unterdessen hoben Monheims Polizeistationsleiter Markus Haas und der Leitende Polizeidirektor hervor, dass die bestehenden Verbindungen zwischen Polizei und kommunalen Diensten bereits solide seien. Die neue Partnerschaft solle darauf aufbauen.
Das Abkommen definiert klare Schwerpunkte für gemeinsames Handeln von Stadt und Polizei. Verkehrssicherheit, Kriminalprävention und die Hilfe für gefährdete Gruppen rücken damit stärker in den Fokus. Die Behörden bestätigten, dass die Partnerschaft bereits in Kraft getreten ist und künftig als Leitlinie für die Arbeit dienen wird.