Mönchengladbachs Interimstrainer Polanski kämpft um seine Zukunft nach acht Niederlagen in Folge
Kirsten HentschelMönchengladbachs Interimstrainer Polanski kämpft um seine Zukunft nach acht Niederlagen in Folge
Borussia Mönchengladbach steht nach acht Spielen ohne Sieg auf dem letzten Platz der Bundesliga. Mit nur drei Punkten aus den bisherigen Partien dieser Saison kämpft der Verein gegen den Abstieg. Interimstrainer Eugen Polanski steht nun vor einer entscheidenden Phase an der Seitenlinie der kränkelnden Mannschaft.
Polanski übernahm das Amt als Übergangstrainer, doch eine Wende hat er bisher nicht einleiten können. Trotz der schwachen Serie plant der Klub, in den kommenden Tagen gemeinsam mit ihm eine klare Strategie zu erarbeiten. Seine unmittelbare Zukunft könnte jedoch von den Ergebnissen der nächsten zwei Wochen abhängen.
Am Dienstagabend gastiert die Mannschaft im DFB-Pokal bei Karlsruher SC. Eine Niederlage dort würde den Druck auf seine Position weiter erhöhen. Selbst ein Ausscheiden im Pokal müsste aber nicht zwangsläufig sein sofortiges Ende bedeuten.
Es folgen zwei entscheidende Bundesliga-Spiele vor der Länderspielpause im November: Mönchengladbach empfängt zunächst den FC St. Pauli, bevor es zum Auswärtsspiel gegen den 1. FC Köln geht. Die Ergebnisse dieser Partien werden voraussichtlich über Polanskis langfristige Perspektiven entscheiden. Zwei Siege könnten ihm einen festen Vertrag einbringen, während weitere Rückschläge den Klub zum Umdenken zwingen dürften.
Bis auf Weiteres bleibt der Interimstrainer zumindest bis zur Pause im Amt. Die Vereinsführung wird dann bewerten, ob es ihm gelingt, die Mannschaft aus der Abstiegszone zu führen.
Die nächsten drei Spiele Mönchengladbachs werden über Polanskis Zukunft entscheiden. Überzeugende Leistungen könnten ihm den Posten über die Interimszeit hinaus sichern. Gelingt es ihm jedoch nicht, die Ergebnisse zu verbessern, müsste der Klub nach einer neuen Lösung suchen.






