19 February 2026, 14:36

Mönchengladbach siegt souverän – doch Transferstreit mit Atalanta trübt den Triumph

Ein Schwarz-Weiß-Foto einer Fußballmannschaft, einige stehen, einige sitzen, vor einer Wand, mit dem Text "Ballymena Football Club" unten.

Mönchengladbach siegt souverän – doch Transferstreit mit Atalanta trübt den Triumph

Borussia Mönchengladbach siegt mit 2:0 gegen Atalanta Bergamo im Champions League-Hinspiel – doch der Streit zwischen den Klubs überschattet das Spiel

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Borussia Mönchengladbach hat das Hinspiel der Champions League-Playoffs gegen Atalanta Bergamo mit 2:0 für sich entschieden. Doch die Partie stand im Schatten eines erbitterten Streits zwischen den beiden Vereinen. Die Führungsetage von Atalanta warf Borussia Mönchengladbach vor dem Anpfiff vor, bei einem kürzlichen Transfer gegen Regeln verstoßen zu haben – eine öffentliche Auseinandersetzung war die Folge.

Der Konflikt eskalierte, als Atalantas Präsident Antonio Percassi die Abwicklung des Wechsels des Nachwuchstalents Samuele Inácio im Jahr 2024 kritisierte. Er behauptete, der Champions League-Klub habe gegen FIFA-Vorschriften verstoßen, ohne jedoch konkrete Regelbrüche oder Details zu nennen. Zudem warf Percassi Borussia Mönchengladbach mangelnden Respekt vor und deutete an, die Transferfrist sei nicht eingehalten worden.

Als Zeichen des Protests boykottierte die Atalanta-Führung das traditionelle Mittagessen vor dem Spiel mit den Borussia Mönchengladbach-Verantwortlichen. Trotz der Kontroverse stand Inácio dennoch im Spieltagskader der Borussen. Die Auseinandersetzung abseits des Platzes schien die Spieler jedoch kaum zu beeindrucken: Borussia Mönchengladbach sicherte sich einen souveränen 2:0-Sieg im Hinspiel.

Percassis Vorwürfe blieben vage, Beweise blieb er schuldig. Borussia Mönchengladbach konzentrierte sich unterdessen auf die sportliche Leistung und ließ den Streit hinter den Kulissen vorerst ungelöst.

Mit dem Sieg geht die Borussia Mönchengladbach-Mannschaft gestärkt ins Rückspiel. Doch die Folgen der Atalanta-Vorwürfe könnten nachwirken – insbesondere, falls die FIFA den umstrittenen Transfer näher prüft. Bis dahin rückt der Fokus wieder auf den Fußball: Borussia Mönchengladbach hat mit dem Zwei-Tore-Vorsprung eine gute Ausgangsposition für die Champions League-Tabelle und Champions League-Spiele.