16 April 2026, 12:13

Mönchengladbach setzt auf mehr Fußgängersicherheit mit landesweiter Polizeiaktion

Gelbes Warnschild an einem Pfahl vor einem Gebäude mit einem klaren blauen Himmel im Hintergrund, auf dem steht "Fußgänger überqueren Fahrradspur".

Mönchengladbach setzt auf mehr Fußgängersicherheit mit landesweiter Polizeiaktion

Mönchengladbacher Polizei beteiligt sich an landesweiter Kampagne für mehr Fußgängersicherheit

Die Polizei Mönchengladbach hat kürzlich an einer landesweiten Aktion zur Verbesserung der Sicherheit von Fußgängern teilgenommen. Die Initiative, die vom 27. Oktober bis zum 2. November lief, zielte darauf ab, besonders schutzbedürftige Verkehrsteilnehmer in den dunkleren Monaten besser zu schützen. Beamte führten Kontrollen in der Nähe von Schulen und stark frequentierten Innenstadtbereichen durch, um das Bewusstsein für Verkehrsgefahren zu schärfen.

Während der Aktion dokumentierte die Polizei 113 Verstöße, darunter sowohl Fehlverhalten von Fußgängern als auch von anderen Verkehrsteilnehmern. Zudem verteilten die Beamten reflektierende Schnapparmbänder an Kinder, um deren Sichtbarkeit bei schlechten Lichtverhältnissen zu erhöhen.

Die Kampagne fiel mit der Verkehrssicherheitswoche Nordrhein-Westfalen zusammen, die in diesem Jahr den Schutz von Fußgängern in den Fokus stellte. Die Mönchengladbacher Polizei ging dabei aktiv auf die Bevölkerung zu, führte Gespräche und sprach 49 Verwarnungen aus. Zudem wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige erstattet und zwei Strafanzeigen eingereicht.

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Neben footgängerbezogenen Verstößen registrierten die Beamten weitere Regelverletzungen, darunter das Fahren ohne Führerschein sowie die Nutzung eines nicht versicherten E-Scooters. Die Aktion lenkte zudem die Aufmerksamkeit auf die besonderen Risiken, denen Fußgänger im Herbst und Winter ausgesetzt sind, wenn schlechte Sichtverhältnisse die Unfallgefahr erhöhen.

Eltern vor Ort zeigten sich durchweg positiv über das Engagement der Polizei. Ihr Feedback unterstrich die Bedeutung solcher Kampagnen für die Sicherheit von Kindern und anderen gefährdeten Verkehrsteilnehmern. Allein im Jahr 2024 verzeichnete Mönchengladbach bereits 136 Unfälle mit Fußgängerbeteiligung, vier davon endeten tödlich.

Die Initiative #SicherImVerkehr ist Teil umfassender Bemühungen, die Risiken für zu Fuß Gehende zu verringern. Durch gezielte Kontrollen in stark befahrenen Zonen sollte allen Verkehrsteilnehmern ihre Verantwortung ins Bewusstsein gerufen und die Sicherheit von Fußgängern verbessert werden.

Die Aktion führte zu 113 dokumentierten Verstößen und einer gestiegenen öffentlichen Auseinandersetzung mit dem Thema Fußgängersicherheit. Die Verteilung der Reflektorarmbänder trug zur besseren Sichtbarkeit bei, während strengere Kontrollen auch andere Verkehrsdelikte ahndeten. Angesichts von vier tödlichen Fußgängerunfällen allein in diesem Jahr betonen die Behörden weiterhin die Notwendigkeit erhöhter Wachsamkeit im Straßenverkehr.

Quelle