Mindestlohn-Erhöhung 2025 trifft Friseure hart – Kunden müssen zahlen
Laila SchomberMindestlohn-Erhöhung 2025 trifft Friseure hart – Kunden müssen zahlen
Mindestlohn 2025 steigt: Friseur hat schlechte Nachrichten für Kunden - 'Zukunft sieht mies aus'
Mindestlohn wird in Stufen auf 14,60 Euro erhöht. Ein Friseur in Lünen beschwert sich und zeigt: Nicht jeder profitiert gleichermaßen.
Veröffentlichungsdatum: 1. November 2025, 12:04 Uhr MESZ
Stichworte: Finanzen, Privatfinanzen, Wirtschaft
Der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland steigt 2026 auf 13,90 Euro und 2027 auf 14,60 Euro. Die jüngsten Erhöhungen sorgen vor allem bei kleinen Betrieben wie Friseurgeschäften in Lünen für Diskussionen – manche warnen bereits vor höheren Preisen für Kunden. Eine Friseurin plant nun, ihre Preise um 4 bis 6 Prozent anzuheben, um die zusätzlichen Kosten zu stemmen.
Eingeführt wurde der Mindestlohn in Deutschland 2015 mit 8,50 Euro pro Stunde. Seither stieg er kontinuierlich an, mit den nächsten Schritten zum 1. Januar 2026 und 2027. Von der Anpassung 2025 allein könnten bis zu 6,6 Millionen Beschäftigte profitieren.
Bis 2027 wird der Mindestlohn bei 14,60 Euro liegen und damit Millionen Arbeitnehmer betreffen. Kleine Unternehmen wie das Friseurgeschäft in Lünen passen ihre Preise an, um die höheren Lohnkosten auszugleichen. Wie sich die Entwicklung langfristig auf Handwerk und Konsumverhalten auswirkt, bleibt abzuwarten.