23 December 2025, 04:27

Millionen-Topf für die Sanierung von Sportstätten

Ein Stadion mit Flutlicht, Eisengittern, Zuschauern, stehenden Personen, Werbetafeln, Anzeigetafeln, Überwachungskameras, Flaggen und Dekorationen.

Millionen-Topf für die Sanierung von Sportstätten

Millionen-Förderprogramm für die Sanierung von Sportanlagen

Teaser: Das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ unterstützt Vorhaben von Gemeinden für Sportanlagen mit besonderer regionaler oder überregionaler Bedeutung. Für die Jahre 2025/2026 stehen Bundesmittel in Höhe von 333 Millionen Euro zur Verfügung.

19. Dezember 2025

Schlagwörter: Finanzen, Wirtschaft, Sport

Marl plant umfangreiche Modernisierungen seiner Sportinfrastruktur. Im Rahmen eines Bundesförderprogramms sollen Turnhallen, Schwimmbäder und Trainingsstätten saniert werden. Insgesamt stehen dafür bundesweit 333 Millionen Euro für die Jahre 2025 und 2026 bereit.

Zu den geplanten Maßnahmen zählen die Sanierung des Sportkomplexes der Willy-Brandt-Schule, der Bau eines neuen Kunstrasens für den FC Marl sowie Instandsetzungsarbeiten am Guido-Heiland-Bad. Weitere Projekte umfassen die Modernisierung des Bürgerbads Hüls, die Erweiterung der Sportanlage Loekamp und den Neubau eines Übungsraums für die DLRG. Alle Vorhaben befinden sich derzeit in der Vorprüfung.

Das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ richtet sich an Projekte mit regionaler oder überregionaler Bedeutung. Gefördert werden unter anderem die Instandsetzung von Turnhallen, Hallen- und Freibädern, Sportplätzen, Umkleideräumen und Gerätelagern. Kommunen müssen ihre digitalen Projektanträge bis zum 15. Januar 2026 beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) einreichen.

Bei einer Bewilligung müssen die Projekte bis Ende 2031 abgeschlossen sein. Der Bund übernimmt bis zu 75 Prozent der Kosten für finanziell schwache Gemeinden – die verbleibenden Mittel müssen die Kommunen jedoch selbst aufbringen. Bisher wurden in Marl keine konkreten Personen oder Gruppen im Zusammenhang mit den Sanierungsplänen genannt. Vereine, die nähere Informationen benötigen, können sich an das Amt für Klimaschutz und Nachhaltigkeit ([email protected]) wenden.

Die Förderung bietet Marl die Chance, in den kommenden sechs Jahren zentrale Sportstätten zu modernisieren. Über die Bewilligung entscheidet die Erfüllung der Bundesrichtlinien sowie die Bereitstellung lokaler Eigenmittel. Genehmigte Projekte müssen bis zum Stichtag 2031 fertiggestellt werden.