06 May 2026, 03:05

Metallhandwerk in NRW einigt sich auf 4,1 Prozent mehr Lohn bis 2027

Schwarz-weiß-Zeichnung von zwei Personen, eine hält eine Tasche, mit Text "Zwei eines Handwerks Feldom Agree", was eine Diskussion über einen Handwerksvertrag suggeriert.

Lohnabschluss im westfälischen Schlosserei-Handwerk - 4,1 Prozent mehr - Metallhandwerk in NRW einigt sich auf 4,1 Prozent mehr Lohn bis 2027

Rund 58.000 Metallhandwerksbeschäftigte in Nordrhein-Westfalen (NRW) erhalten eine Lohnerhöhung von insgesamt 4,1 Prozent – gestaffelt in zwei Schritten. Die Einigung folgt auf wochenlange Verhandlungen und Warnstreiks, an denen über 2.000 Beschäftigte aus etwa 30 Betrieben teilgenommen hatten. Beide Seiten sprechen nun von einem „fairen Kompromiss“.

Die Gehaltsanpassung erfolgt in zwei Stufen: Zum 1. Januar 2026 steigen die Löhne zunächst um 2,85 Prozent, gefolgt von einer weiteren Erhöhung um 1,25 Prozent ab dem 1. Dezember 2026. Der neue Tarifvertrag gilt bis Ende März 2027.

Zuvor hatte es Warnstreiks gegeben, mit denen die Beschäftigten höhere Löhne durchsetzen wollten. Patrick Loos, Verhandlungsführer der IG Metall NRW, betonte, die Vereinbarung trage sowohl den Interessen der Arbeitnehmer als auch den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen Rechnung. Neben den Lohnerhöhungen steigt auch die Vergütung für Auszubildende.

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Ziel des Tarifabschlusses ist es, die Kaufkraft der Beschäftigten zu sichern, ohne die Unternehmen übermäßig zu belasten. Arbeitgeber hatten zuvor Bedenken zur Finanzierbarkeit geäußert, doch die endgültigen Konditionen wurden von beiden Seiten akzeptiert.

Die Einigung sieht eine Gesamtlohnerhöhung von 4,1 Prozent für das Metallhandwerk in NRW vor. Zudem steigt die Ausbildungsvergütung, und der Tarifvertrag läuft bis März 2027. Mit den neuen Regelungen, die Anfang 2026 in Kraft treten, haben Arbeitgeber und Gewerkschaften den Konflikt nun beigelegt.

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