29 April 2026, 04:37

Massiver Protest in Hamm: Umweltbündnis kämpft gegen neue Gaskraftwerke

Große Gruppe von Menschen bei einer Demonstration gegen fossile Brennstoffe, die Schilder und Fahnen halten, mit einem Fahrzeug im Vordergrund und Gebäuden, Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Massiver Protest in Hamm: Umweltbündnis kämpft gegen neue Gaskraftwerke

Umweltbündnis protestiert am 30. Mai in Hamm gegen neue Gaskraftwerke

Ein Bündnis aus Umweltorganisationen wird am 30. Mai in Hamm gegen die Pläne von Wirtschaftsministerin Katharina Reiche demonstrieren, neue gasbetriebene Kraftwerke zu bauen. Nach Angaben der Veranstalter beginnt der Protestmarsch um 12 Uhr in Richtung des Kraftwerks Gersteinwerk.

Unterstützt wird die Aktion von prominenten Gruppen wie dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Greenpeace, Campact und Fridays for Future. Die Kritiker werfen Reiche vor, mit ihren Vorhaben den Ausbau erneuerbarer Energien auszubremsten.

Verena Graichen, politische Geschäftsführerin des BUND, warf der Ministerin vor, wie eine Lobbyistin der fossilen Brennstoffe zu handeln. Ihre Politik verzögere die Energiewende und komme vor allem Konzernen wie RWE zugute, so Graichen.

Mira Jäger, Energieexpertin bei Greenpeace, unterstrich diese Kritik. Reiches Pläne begünstigten Öl- und Gasheizungen statt sauberer Alternativen, erklärte sie. Zudem betonte Jäger, dass erneuerbare Energien die Abhängigkeit von autoritären Regimen verringerten – ein entscheidender Vorteil gegenüber fossilen Brennstoffen.

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Am Kraftwerk Gersteinwerk wollen die Demonstranten symbolisch die Form eines Windrads bilden. Mit dieser Aktion sollen ihre Forderungen nach einer Energiewende statt gasbetriebener Infrastruktur verdeutlicht werden.

Der Protest findet am 30. Mai ab 12 Uhr in Hamm statt. Von dort aus wird der Marsch zum Geländes des Kraftwerks Gersteinwerk führen, wo die Teilnehmer eine bildhafte Botschaft senden wollen. Die Demonstration steht für den anhaltenden Widerstand gegen die Energiepolitik der Regierung und den Ruf nach einem schnelleren Ausbau der Erneuerbaren.

Quelle