Lünen stärkt ehrenamtliche Vormünder mit neuer Schulungsreihe für mehr Sicherheit
Mark BolnbachLünen stärkt ehrenamtliche Vormünder mit neuer Schulungsreihe für mehr Sicherheit
Neue Schulungsreihe für ehrenamtliche Vormünder und Betreuer in Lünen gestartet
Diese Woche hat in Lünen eine neue Schulungsreihe für freiwillige Vormünder und Betreuungspersonen begonnen. Organisiert wird das Programm vom Koordinierungsstelle Vormundschaften der Stadt, einem unabhängigen Träger der Jugendhilfe, sowie dem Familiengericht. Ziel ist es, Menschen zu unterstützen, die sich um Kinder und Jugendliche kümmern, die besonderen Beistand benötigen. Teilnehmer betonen bereits den Bedarf an besseren Informationen, Vernetzungsmöglichkeiten und praktischen Handlungsanleitungen für ihre Aufgaben.
Im ersten Modul der Reihe ging es um einen Überblick über die Rechte und Pflichten, die mit einer Vormundschaft verbunden sind. Zudem wurden zentrale rechtliche Grundsätze vermittelt, um den Teilnehmenden ihre Verantwortung zu veranschaulichen. Neben Vorträgen blieb Raum für individuelle Fragen und den Austausch untereinander – eine Gelegenheit für Betreuer, Erfahrungen und Tipps zu teilen.
Im Fokus der Schulung stehen Pflegeeltern, die freiwillig die Vormundschaft oder Betreuung für ihre Pflegekinder übernehmen. Hauptziel ist es, ihnen mehr Sicherheit im täglichen Entscheidungsprozess zu geben. Die Veranstalter kündigten zudem an, das Angebot durch vertiefende Module auszubauen und so die Reichweite des Programms zu erhöhen.
Langfristig plant die Stadt Lünen, ähnliche Informations- und Qualifizierungsangebote auch auf andere ehrenamtlich Engagierte auszuweiten. Dies ist Teil einer größeren Initiative, um das Bewusstsein für den Wert freiwilliger Arbeit zu stärken. Die Verantwortlichen hoffen, dass sich dadurch mehr Bürgerinnen und Bürger bereit erklären, benachteiligte Kinder und Jugendliche in der Region zu unterstützen.
Die Maßnahme entsteht vor dem Hintergrund, dass lokale Behörden die Unterstützungsnetzwerke für Vormünder und Betreuer ausbauen wollen. Zwar ist die genaue Teilnehmerzahl der Reihe noch unklar, doch der Bedarf an praxisnaher Schulung und gemeinsam nutzbaren Ressourcen ist deutlich spürbar. In den kommenden Monaten sollen weitere Module und erweiterte Programme folgen.






