Luke Littler trotzt Pfiffen und Social-Media-Streit bei der Dart-EM in Dortmund
Linus JesselLittler Unbeugsam Nach Social-Media-Kommentar Gegen Schindler - Luke Littler trotzt Pfiffen und Social-Media-Streit bei der Dart-EM in Dortmund
Luke Littler, der 18-jährige Dart-Weltmeister, sah sich bei der Europameisterschaft in Dortmund mit feindseligen Reaktionen konfrontiert. Das heimische Publikum buhte und pfiff den Teenager während seines Auftaktsiegs aus. Dennoch gab Littler zu, er habe mit einer noch schlimmeren Reaktion der Fans gerechnet.
Die Spannungen zwischen Littler und dem deutschen Spieler Martin Schindler hatten sich bereits vor dem Turnier zugespitzt. Schindler hatte in einem jüngsten Interview zwar Littlers Fähigkeiten gelobt, doch infrage gestellt, ob dieser seine Spitzenleistungen dauerhaft halten könne. Littler wertete die Äußerung als Seitenhieb und konterte auf Social Media mit dem Kommentar: „Ich wohne mietfrei in seinem Kopf.“
Später räumte Littler ein, dass er auf Social Media sehr präsent sei und es ihm schwerfalle, Kritik oder Diskussionen zu ignorieren. Sein öffentlicher Schlagabtausch mit Schindler heizte die Stimmung bereits vor Beginn der Meisterschaft weiter an.
Die ablehnende Haltung des Publikums in Dortmund spiegelte die wachsende Rivalität wider, doch Littler ließ sich davon nicht beeindrucken. Die Pfiffe seien milder ausgefallen als erwartet, erklärte er – er habe mit einer noch feindseligeren Atmosphäre gerechnet.
Der Konflikt zwischen Littler und Schindler ist mittlerweile bis ins Turnier selbst hineingeschwappt. Die Social-Media-Repliken des Teenagers und die Ablehnung durch die Zuschauer unterstreichen die angespannte Stimmung um seine Spiele. Wie sich diese Rivalität weiterentwickelt, könnte den Rest der Meisterschaft prägen.






