Leverkusens Krise: Rückfall in der Tabelle vor dem HSV-Duell
Bayer Leverkusens jüngste Schwächephase hat das Team sechs Punkte hinter die Champions League-Plätze zurückfallen lassen. Nach drei Spielen ohne Sieg liegt die Mannschaft nun auf dem vierten Tabellenplatz – ein deutlicher Rückfall vom zweiten Platz, den sie noch früher in dieser Saison innehatte. Trotz der Formkrise bleibt Trainer Kasper Hjulmand überzeugt, dass sein Team näher am Erfolg ist, als viele glauben.
Die Bundesliga-Saison 2025/26 verlief für Leverkusen bisher unbeständig. Ein Trainerwechsel zur Saisonmitte und wechselhafte Leistungen ließen die Mannschaft vor der Winterpause vom zweiten auf den fünften Platz abrutschen. In den vergangenen fünf Jahren qualifizierte sich der Verein zweimal für die Champions League – mit dem Höhepunkt des Meistertitels 2023/24 – und steht in dieser Spielzeit im Achtelfinale des Wettbewerbs, was Deutschlands Hoffnungen auf einen fünften Startplatz stärkt.
Hjulmand jedoch wischte Bedenken um seine Zukunft beiseite. Auf die Frage nach dem wachsenden Druck lachte er und betonte, dass seine Jobgarantie kein Thema für ihn sei. Stattdessen konzentriere er sich darauf, die Ergebnisse der Mannschaft zu verbessern.
Eine wichtige Verstärkung erhält Leverkusen mit der Rückkehr von Malik Tillman. Der Mittelfeldspieler hat sich von einer Fußprellung erholt und steht nun wieder zur Verfügung. Sein Comeback kommt gerade rechtzeitig zum nachgeholten, entscheidenden Spiel gegen den Hamburger SV – eine Partie, die den Leverkusenern neuen Schwung verleihen könnte.
Das bevorstehende Duell mit dem Hamburger SV hat für Leverkusen besondere Bedeutung, da die Mannschaft ihre sieglose Serie beenden will. Mit Tillmans Rückkehr in den Kader und Hjulmands ungebrochenem Vertrauen in die Truppe strebt das Team danach, den Anschluss an die Top Vier zu halten. Der Fortschritt in der Champions League bleibt dabei ein Lichtblick in einer ansonsten schwierigen Saison.






