Lebensgefahr auf den Gleisen: Hundebesitzer löst Notbremsung aus und verursacht 94 Minuten Verspätung
Kirsten HentschelLebensgefahr auf den Gleisen: Hundebesitzer löst Notbremsung aus und verursacht 94 Minuten Verspätung
BPOL NRW: Hund und Besitzer im Gleisbereich - Bundespolizei warnt vor Gefahren!
Bundespolizeidirektion Sankt Augustin - Lünen - Gestern Nachmittag (17. Oktober) beobachteten Beamte einen Vorfall, bei dem ein Mann mit seinem Hund den Gleisbereich betrat. ✚ Weiterlesen
Ein Güterzug in Lünen musste am Mittwoch eine Notbremsung einleiten, nachdem ein Mann mit seinem Haustier die Gleisanlagen betrat. Der Vorfall führte zu einer 94-minütigen Verspätung und löste polizeiliche Ermittlungen wegen gefährlichen Verhaltens aus.
Der Zwischenfall ereignete sich am 17. Oktober, als Eisenbahnmitarbeiter den Mann und das Tier im Gleisbereich entdeckten. Der mit etwa 85 km/h fahrende Güterzug bremste abrupt, um eine Kollision zu vermeiden.
Die Bundespolizei hat inzwischen ein Verfahren gegen den unbekannten Mann wegen Gefährdung des Bahnverkehrs eingeleitet. Die Behörden betonten die extremen Risiken, die mit dem Betreten von Gleisanlagen verbunden sind: Züge könnten nicht ausweichen, und Zusammenstöße endeten oft tödlich.
Der Verantwortliche ist weiterhin nicht identifiziert, und es gibt keine weiteren Hinweise zu seinem Aufenthaltsort. Die Polizei warnt die Bevölkerung erneut eindringlich vor den lebensbedrohlichen Gefahren, die vom Betreten von Bahnstrecken ausgehen – selbst in Begleitung von Haustieren.