Langenfeld führt schärfere Bauschutt-Regeln am Wertstoffhof Hansastraße ein
Mark BolnbachLangenfeld führt schärfere Bauschutt-Regeln am Wertstoffhof Hansastraße ein
Neue Grenzen für Bauschutt und Abbruchmaterial: Langenfeld verschärft Regeln am Wertstoffhof Hansastraße
Der städtische Betriebshof der Stadt Langenfeld hat neue Beschränkungen für die Annahme von Bau- und Abbruchabfällen eingeführt. Grund sind stark gestiegene Entsorgungskosten. Anwohner dürfen am Standort Hansastraße nun nur noch geringe Mengen pro Besuch abgeben.
Am Wertstoffhof Hansastraße sind künftig maximal zwei 10-Liter-Eimer mit Bauschutt pro Anlieferung erlaubt. Die Gebühr bleibt bei 8,00 Euro pro Abgabe. Zugelassen werden unter anderem Mauerwerk, Steine, Kies, Fliesen, Waschbecken, Toiletten, Mörtel, Zement, Putz, Keramik, Porzellan, Blumentöpfe und Dachziegel.
Nicht angenommen werden Gipskartonplatten und Gasbetonsteine. Gemischte Abbruchabfälle wie Fenster und Türen waren bereits vor der Neuregelung ausgeschlossen.
Für größere Mengen steht den Bürgern die Deponie im Stadtteil Immigrath zur Verfügung. Dort kostet die Entsorgung von Bau- und gemischten Abbruchabfällen 5,00 Euro pro PKW-Kofferraum. Alternativ können private Unternehmen wie die Adrion Recycling GmbH oder die EWR GmbH Abfall und Recycling gegen Gebühr angenommen werden.
Ziel der neuen Vorschriften ist es, die gestiegenen Entsorgungskosten zu bewältigen. Wer mehr Abfall hat, als in der Hansastraße erlaubt ist, muss künftig die Bezirksdeponie oder zugelassene Entsorger nutzen. So soll eine ordnungsgemäße Entsorgung gewährleistet und gleichzeitig die Kosten im Griff behalten werden.
