25 April 2026, 18:13

Ladeinfrastruktur in Deutschland: Warum der Ausbau der Ladesäulen ins Stocken gerät

Ladestation für Elektrofahrzeuge auf einem Parkplatz mit umgebenen Infrastruktur, Vegetation und einer Brücke im Hintergrund.

Ladeinfrastruktur in Deutschland: Warum der Ausbau der Ladesäulen ins Stocken gerät

Ausbau öffentlicher Ladesäulen in Deutschland verlangsamt sich

In den letzten Monaten hat sich der Ausbau öffentlicher Ladestationen in Deutschland verlangsamt. Bis Anfang Oktober 2025 wurden bei der Bundesnetzagentur nur rund 16.500 neue Ladepunkte registriert – ein spürbarer Rückgang im Vergleich zu den bisherigen Wachstumsraten im ganzen Land.

Stand 1. Oktober 2025 verfügt Deutschland über 179.938 öffentliche Ladepunkte, darunter 135.691 Wechselstrom-(AC-)Ladesäulen und 44.247 Gleichstrom-(DC-)Schnellladestationen. Von den DC-Ladepunkten bieten 8.955 eine Ladeleistung von mindestens 150 Kilowatt (kW).

Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der AC-Ladepunkte um 13.052, während die DC-Schnellladestationen mit einem Zuwachs von 11.302 noch stärker ausgebaut wurden. Insgesamt kamen so 24.354 neue öffentliche Ladepunkte hinzu.

Nordrhein-Westfalen führte die Expansion an und installierte 5.506 neue Ladepunkte. Die gängigsten Steckertypen für Fahrzeughalter bleiben Typ 2 und CCS. Die Gesamtleistung aller Ladestationen beträgt mittlerweile 7,33 Gigawatt (GW).

Die aktuellen Zahlen zeigen eine Verlangsamung beim Ausbau der Ladeinfrastruktur in Deutschland. Zwar wächst die Gesamtzahl der öffentlichen Ladepunkte weiter, doch das Tempo hat im Vergleich zu den Vorjahren nachgelassen. Das bestehende Netz bietet eine Kapazität von 7,33 GW, wobei der Anteil der DC-Schnelllader kontinuierlich steigt.

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