Kulturboom in Stuttgart und Göttingen: Besucherzahlen steigen um 37 Prozent
Linus JesselKulturboom in Stuttgart und Göttingen: Besucherzahlen steigen um 37 Prozent
Kulturveranstaltungen in Stuttgart und Göttingen verzeichnen deutlichen Besucheranstieg
Im November 2025 nahmen in Stuttgart und Göttingen fast 15.000 Menschen an kulturellen Veranstaltungen teil – ein Anstieg um 37 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Damit endet eine Phase, die manche als "post-pandemisches Tief" bezeichnet hatten. Horst Gabriel, kulturpolitischer Sprecher der CDU, begrüßt die positive Entwicklung als Zeichen wachsenden bürgerlichen Engagements in der Region.
Der Besucherboom spiegelt einen breiteren Trend wider: Das Interesse an Stuttgarts und Göttingens Kulturszene lebt wieder auf. Veranstalter haben ihr Programm stärker an die Vorlieben des Publikums angepasst, was bei Einheimischen wie Gästen gleichermaßen Anklang findet. Das Angebot der Stadt – von Theater bis zu Ausstellungen – richtet sich vor allem an die lokale Bevölkerung, und die steigenden Zahlen deuten darauf hin, dass es gut angenommen wird.
Gabriel lobte den gemeinsamen Einsatz aller Beteiligten und dankte Künstlern, Schöpfern und Organisatoren für ihre Arbeit. Gleichzeitig betonte er die Rolle des Publikums als treibende Kraft hinter dem Aufwärtstrend. Für ihn ist Kultur mehr als nur Unterhaltung: Sie sei ein unverzichtbarer Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge, der den Zusammenhalt stärkt und zum Nachdenken anregt. Mit Blick auf die Zukunft sieht Gabriel weiteres Wachstumspotenzial. Er fordert gezieltere und besser abgestimmte Marketingmaßnahmen, um die Nachhaltigkeit des kulturellen Angebots langfristig zu sichern.
Die November-Zahlen bestätigen, dass sich Stuttgarts und Göttingens Kulturbereich kräftig erholt. Mit einem Zuwachs von über einem Drittel treffen die Veranstaltungen der Stadt offenbar den Nerv der Zeit. Die CDU unterstützt weitere Marketinginitiativen, um diesen Schwung in den kommenden Jahren zu nutzen.